Posts Tagged ‘Video’

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Videos nach iTunes exportieren, Update

8 April, 2009

Gelegentlich lohnt es sich, nach neuen, besseren Werkzeugen zu suchen.
Wenn es um umcodieren von Videos ohne Notwendigkeit zu schneiden geht, würde ich jetzt Handbrake empfehlen. Es ist schnell und unterschtützt z.B. EyeTV-Archive direkt, der Umweg über MPEG-Export entfällt. Ausserdem kann es fertige Videos direkt an MetaX übergeben, das dann die Daten mit Tags versehen und an iTunes übergeben kann. Viel besser und einfachen gehts dann aber wirklich nicht mehr.


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h1

Mediasnap

10 April, 2008

Ich gehöre auch zu den Menschen, die einen ganzen Abend damit zubringen können sich auf youtube Musikvideos und andere lustige Clips anzusehen.

Schon lange suchte ich nach einem komfortablem Programm, um diese Videos auch auf meinen Rechner oder meinem iPod zu speichern. Wenn sie dabei auch gleich in das richtige Format konvertiert würden, wäre das ideal. Es gibt einige Programme, die genau das tun, und obwohl sie alle nicht teuer waren, war keines von ihnen kostenlos und ich scheute die Anschaffung. Bis ich Mediasnap entdeckte, das nun rein gar nichts kostete und das ich umgehend probierte.

Nach kurzem eMail Verkehr mit dem Entwickler, die ersten Versionen hatten noch kleine Fehlerchen, habe ich jetzt das Programm, das ich immer wollte, um youtube Videos in einem für iTunes oder den iPod verwertbaren Format zu speichern. Im Gegensatz zu anderen Programmen, kann Mediasnap nicht nur Videos runterladen, sondern man kann auch direkt aus dem Programm suchen, was sehr komfortable ist.

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h1

Videos nach iTunes exportieren, Nachtrag

9 April, 2008

Videos mit iTunes zu verwalten macht nur Spass, wenn man sich die Mühe macht, und die Dateien mit den richtigen Tags versieht.

Bisher habe ich das mit Lostify erledigt. Das funktioniert einwandfrei, ist aber irgendwie freudlos und hat etwas von Aktenablage.

Jetzt befand sich in meiner Zu-Testen-Liste seit längerem eine neue Alternative, namens MetaX, und selbst wenn man an dem ganzen Thema kein Interesse hat, rate ich dazu sich mal die Demo-Videos hier anzusehen.
Die integrierte Amazone Abfrage, IMDB-Browser und iSight-Unterstützung (um den Barcode von DVDs einzulesen) würde ich mal als einzigartig bezeichnen.

Aber es kommt noch besser: Es ist kostenlos.


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h1

Videos nach iTunes exportieren II

17 April, 2007

Nachdem ich nun einige weitere Versuche in die Videoenkodierung für iTunes investiert habe, steht mein Ablauf nun fest:
Da die Exportfunktion von EyeTV für mich zu unflexibel und zu wenig vorhersehbar ist, musste ich doch auf externe Tools zurückgreifen.
Wobei das von mir ursprünglich favorisierte ffmpegX leider bereits beim zweiten Test durchfiel, weil es plötzlich nicht mehr in der Lage war, einen als MPEG-Programm-Stream aus EyeTV exportierten Film zu lesen. Das habe ich nicht verstanden, und arbeite seitdem mit MPEG Streamclip.

Ein ganz wichtiger Punkt bei der Videowiedergabe in FrontRow, iTunes oder Quicktime ist das Seitenverhältnis des Materials, denn anders als mit VLC besteht hier nicht die Möglichkeit, während der Wiedergabe noch korrigierend einzugreifen und das hat dann öfter schwarze Balken rund um das eigentliche Videobild zur Folge. Wer das verhindern möchte, muss ein wenig Mühe investiert.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass man einen Film oder eine Serie vorliegen hat, die es dauerhaft zu archivieren gilt. Fürs einmalige Anschauen halte ich den Aufwand einfach für viel zu gross. Abgesehen davon ist es weitestgehend wurscht, ob das Ausgangsmaterial eine Eigenaufnahme ist oder ein heruntergeladenes AVI, solange es mit Quicktime darstellbar ist.

Der erste Schritt besteht darin, das geschnittene Video aus EyeTV als MPEG-Programm-Stream auszugeben. Das geht recht flott und man kann nicht viel falsch dabei machen.

Als zweiter Schritt (oder für ein AVI ist es dann der erste) öffnet man das Video in Quicktime und schaut sich eventuelle schwarze Balken an den Rändern an. Sind keine vorhanden, ist alles gut. Im anderen Fall müssen wir uns einen Eindruck verschaffen, wie gross diese genau sind.
Dazu mache ich mir im Moment noch ein Bildschirmfoto und messe das Bild dann aus.

Jetzt öffnet man den Film mit MPEG Streamclip. Sollten noch einige hässliche Werbereste vorhanden sein, kann hier recht einfach geschnitten werden (wesentlich feiner, als in EyeTV, was aber wohl nicht am Programm, sondern am Videoformat liegt, aber das nur nebenbei)

Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, gehts ans Eingemachte, also Ablage->Exportieren als MPEG-4.
Als Kompression wird H.264 gewählt, die Datenrate wird begrenzt – für normale TV-Auflösungen wie z.B. 704×576 habe ich mit 700 Kbps, und bei verkrüppelten AVIs mit 353×288 mit 350 Kbps, sehr gute Erfahrungen gemacht.
Für den Ton nehme ich MPEG-4 AAC mit 128 kbps, weil ich denke, das müsste doch reichen. Abgesehen davon mache ich bei „Video de-interlacen“ einen Hacken, nachdem ich bei einem konkreten Test sonst sehr störende Streifen bekam.
Nun zum vergleichsweise kniffligen Teil: Beschneiden.
Hier kommen jetzt die vorher ausgemessenen Werte hinein, wobei die Werte relativ zum jeweiligen Rand anzugeben sind, so bedeutet ein Wert von „Unten 36“, dass die untersten 36 Zeilen abgeschnitten werden.
(ffmpegX bietet fürs Beschneiden einen Automatismus an, der hervorragend funktioniert; aber leider nur, wenn es den Film überhaupt laden kann.)

Jetzt kann man eigentlich auf „MP4 erzeugen“ klicken. Solange man nicht „Multipass“ wählt, kann man im Vorschaufenster das Ergebnis beurteilen. Um sicher zugehen, kann man nach einigen Minuten abbrechen, der Teilfilm ist bereits mit Quicktime zu öffnen. So kann man ohne grosse Umstände abschätzen, wie gut die Qualität ausfällt, und ob der Ausschnitt stimmt. Ich neige dazu, einen 1 Pixel grossen Rand zu lassen, da ich dann ganz sicher bin, nicht zu viel geschnitten zu haben.

Wenn das Ergebnis also stimmt, und das Ausgangsmaterial qualitativ gut ist, kann man für die endgültige Konvertierung „Multipass“ wählen. Dann geht MPEG Streamclip das Video 2x durch und kann so u.a. die Bitrate genauer bestimmen. Um wie viel die Qualität aber wirklich besser ist, habe ich noch nicht abschliessend ausgetestet.
Ausserdem könnte es hilfreich sein, eventuell eigene Presets anzulegen, wenn man grössere Mengen gleichen Ausgangsmaterials hat.

Sind dann die Stunden der Kodierung um, werden mit Lostify die diversen Tags gesetzt. Fertig.


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h1

Videos nach iTunes exportieren

11 April, 2007

Obwohl ich für die nähere Zukunft nicht mit der Anschaffung eines Apple-TVs liebäugele, haben mich die diversen Berichte auf ein Problem gebracht, dass ich bisher sehr erfolgreich übersehen hatte: Wie kriege ich denn überhaupt Filme in iTunes hinein?
Ursprünglich hatte ich gedacht, wenn Quicktime einen Film darstellen kann, dann müsste iTunes das auch. Dem ist aber nicht so.
Also habe ich mir gestern mal ein wenig Zeit genommen, und folgendes Szenario durchgespielt: Es liegt eine Aufnahme in EyeTV vor, die ich in iTunes archivieren und somit für FrontRow nutzbar machen möchte.
Die naheliegenste Vorgehensweise ist der Export aus EyeTV für den iPod (Eigentlich stimmt das so nicht. Am naheliegensten ist natürlich Export nach iTunes, aber das überlebt dann leider nur die Tonspur). Das funktioniert sehr schön, alle Tags bleiben erhalten und der Film wird entsprechend in der iTunes-Library eingebunden, nur ist die Auflösung auf maximal 640×360 geschrumpft, und das stellt eine grobe Verschlechterung dar. Das kann es also nicht sein.
Überhaupt exportiert EyeTV grundsätzlich in verkleinerter Auflösung, es sei denn, man wirft direkt den MPEG-Programm-Stream aus. Aber diesen Zwischenschritt wollte ich mir eigentlich ersparen.
Aber bleiben wir mal kurz bei den Tags, denn die machen iTunes als Videoverwaltung überhaupt erst sinnvoll. Ohne jetzt von übermässigem Wissen verunsichert zu sein, scheint es mir so, dass nicht alle Formate Tags unterstützen, um präzise zu sein, nur MPEG-4? Also steht schon mal fest, am Ende muss ein MPEG-4 herauskommen, was die Exportmöglichkeiten angenehm verkleinert.
Ein MPEG-4 kann Standart, Verbessert oder H.264 Format haben. Auch hier sagt mir meine Erfahrung, ist H.264 das Mittel der Wahl, es sei denn, es soll schnell gehen, denn sonderlich hecktisch geht der Apple-Encoder nicht ans Wert.
Wenn man schonmal dabei ist, sollte man auch auf die Auflösung schauen, denn hier erscheint beim mir als aktuelle häufig 544×304, was zwar schön klingt, aber nicht dem Ausgangsmaterial entspricht. Hier rate ich zu Experimenten mit kleinen Probefilmchen, ich fand bisher 1280×720 sehr nett. Man bekommt dann zum Schluss zwar keine betont kleine, aber ausgesprochen ansehnliche Datei, die noch alle Tags mitbringt und von iTunes sofort eingepflegt werden kann.
Wer noch weitere Daten hinterlegen will, kann das z.B. mit Lostify machen. Eine Datei, die Lostify nicht lesen kann, wird auch von iTunes verschmäht werden.

Als nächstes werde ich mich jetzt wohl mal des Problems annehmen, was ich z.B. mit den ganzen Dr.Who-AVIs machen muss. Hier könnte ich mir entweder ffmepgX oder MPEG Streamclip vorstellen. Aber das ist eine andere Geschichte.


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