Posts Tagged ‘TV’

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DVD-RWs sind merkwürdig

2 April, 2009

Ich finde es ja ungemein praktisch, mit EyeTV auf dem Mac mitgeschnittene Filme auf DVD zu brennen, um sie maximal bequem am Fernseher sehen zu können.

Für diesen Zweck sind DVD-RWs natürlich die erste Wahl und ich hatte bis gestern auch nie ein Problem, doch da waren trotz erfolgreichen Löschens auf dem Rohling laut Burn nur 356 MB frei. Da das unbefriedigend war, kam ich auf den glorreichen Einfall, mal ein virtuelles XP zu starten, um Nero Burning ROM nach seiner Ansicht zu fragen. Und, was soll ich sagen, Nero konnte kein Problem entdecken, löschte die DVD und beschrieb sie erfolgreich – und für alle lesbar – neu.

Daran, dass ich unter OSX nach wie vor diesen Rohling nicht mehr beschreiben kann, hat sich aber nichts geändert.

Wie schon gesagt, DVD-RWs sind merkwürdig.


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My brain hurts

22 August, 2008

In einer Weltpremiere lesen Sie als Artikel-Artikel die Fallobst-Produktion

Hirntod – Wenn Sat1-Autoren titeln

Gestern las ich auf Spreeblick diesen Artikel über eine schlicht skandalöse, neue Reality-Serie über HarzIV-Schmarotzer und ich dachte mir „Jetzt reicht’s aber!“ und surfte auf die Sat1-Seite, um eine Möglichkeit zu finden, irgendwie meinen Unmut zu äussern. Ich fand aber auf der Startseite keinen Hinweis auf die Sendung und weil die Seite auch so bemerkenswert scheusslich ist, hatte ich keine grosse Lust zu suchen. Aber meine Neugierde darauf, was dieser putzige kleine Sender eigentlich noch so produziert, war geweckt:

Niedrig und Kuhn – Kommissare ermitteln
K11 – Kommissare im Einsatz
Die Abzocker – Das sind ihre Tricks
The Guardian – Retter mit Herz
Manatu – Nur die Wahrheit rettet dich
Threat Matrix – Alarmstufe Rot
Gräfin Gesucht – Adel auf Brautschau
Gefühlte XXS – Vollschlank & frisch verliebt

(Liste beliebig verlängerbar)

Dass ich noch immer nicht weiss (und es mich auch nicht wirklich interessiert), was ein Sat1ler unter einem „Filmfilm“ versteht – egal.
Dass jede Nulpen-Eigenproduktion marktschreierisch als „Weltpremiere“ verkauft wird – geschenkt.
Dass sich das Programmangebot ausschliesslich an Gehirnspender wendet – normal, ist schliesslich Privatfernsehen.
Aber kann den Leuten nicht mal jemand eine neue Titelschablone schenken? Oder wenigstens die erste Spalte abkleben?
Wenn das alle so machen würden, wie furchtbar wäre das denn:

Psycho – Wenn Söhne zu sehr lieben
Jurassic Park – Clone-Dinosaurier schlagen zurück
Der Flug des Phönix – Gestrandet in der Wüste

Sofort wirkt es billig, einfallslos und irgendwie mies.
Insofern passt es dann ja doch.


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Knight Rider

8 März, 2008

‚Ich kann es nicht glauben, dass du einen neuen KITT gebaut hast!‘ Diesem Satz aus dem neuen Knight Rider Film kann ich nur zustimmen. Aber es ist wahr, 25 Jahre nach der original Serie gibt es einen neuen Knight Rider. Die Quoten waren gut, und ich sehe die Chancen, dass dies der Pilotfilm zu einer neuen Serie wird sehr hoch.

Ja, das waren die 80‘er Jahre, Michael Knight und sein sprechendes Auto KITT. Kann man damit heute noch Zuschauer gewinnen? Definitiv! Knight Rider ist in der Gegenwart angekommen. Modern, und etwas weniger sauber. Dabei bleibt Knight Rider aber seinen Wurzeln treu und liefert typische TV-Action-Unterhaltung. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Wer den alten Knight Rider mochte, wird auch an dem neuen seinen Spaß haben.

KITT selbst ist jetzt ein Ford Mustang. Ein Umstand, über den schon sehr viel diskutiert wurde und das ich an dieser Stelle nicht tun möchte.
Was mir an diesem Film besonders gut gefällt ist, das es nicht einfach ein Remake, sondern eine Fortführung der Geschichte ist. Und so hat auch David Hasselhof einen kleinen Auftritt als Michael Knight. Sei es ihm gegönnt.

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Pro7 und Doctor Who, mal wieder …

9 Februar, 2008

Ganz langsam entwickelt sich Pro7 zu meinem persönlichen Hass-Favoriten. Noch vor wenigen Wochen habe ich mich darüber ausgelassen, wie unpassend ich die deutsche Synchronisierung der Serie „Doctor Who“ fand. Trotzdem war ich froh, denn ich gönne auch meinen im englischen weniger bewanderten Freunden diese Serie. Selbst habe ich mir die Serie auch angesehen, denn der Doktor ist durchaus eine Serie, die man öfter sehen kann. Doch nach dem Ende der heutigen Episode traf mich fast der Schlag:

„Das war die vorerst letzte Episode von Doctor Who“

Wie bitte? Erst vor wenigen Wochen hat meine Programmzeitschrift 27 Folgen angekündigt. Das wären genau zwei Staffeln und ein Spezial. Aber das soll es jetzt nach nur sechs Episoden schon gewesen sein? Nicht, das wir uns falsch verstehen, das ist keine Pause. In diesem Fall hätte die nette Stimme von Pro7 sicherlich gesagt, „Doctor Who kehrt zurück am …“. Aber meine persönliche Erfahrung mit diesem Sender sagt mir das auf die Worte „vorerst letzten Folge“ nicht gutes folgt. Das war bisher immer so, manche Serien sind überhaupt nie wieder gekommen.

Wenn man vom Fernsehen jetzt dermaßen veralbert wird, brauchen sich die Sender nicht wundern wenn ihnen die Zuschauer weg bleiben. Wenn wir Glück haben taucht Doctor Who irgendwann im Spätprogramm nach 23 Uhr wieder auf. Dieses Schicksal haben auch schon die Top-Serien „Alias – Die Agentin“ und „Nip/Tuck“ erleiden müssen.

Da besorge ich mir meine Serien doch weiterhin auf andere Art.

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Doctor Who

29 Januar, 2008

Persönlich halte ich Doctor Who für eine der besten TV-Serien des neuen Jahrtausends und so ist es nicht verwunderlich, dass ich die Episoden, die jetzt bei Pro7 gezeigt werden, schon seit einigen Jahren als DVD Box im Schrank stehen habe. Nun kommt der gute Doktor also auch zu uns. Etwas spät, wenn man bedenkt, dass Pro7 dieses Serie schon vor langer Zeit eingekauft hat. Aber gut … ich war geduldig und bekam genau das was ich erwartet hatte. Es ist furchtbar!

Schon mit dem Trailer kam der erste Schock. „Ein Raumschiff. Eine Mission“ Wie bitte? Hat sich die Serie überhaupt mal jemand von den Verantwortlichen angesehen? Der Doktor ist auf keiner Mission! Er reist durch Raum und Zeit, weil ihm langweilig ist. Würde uns wahrscheinlich nicht anders gehen, wenn wir nicht sterben könnten. Dann sieht man sich halt alle Unglücke der Menschheitsgeschichte an, das ist bestimmt gute Unterhaltung.

Und was ist denn das für eine Synchronstimme, die man Christopher Eccleston da verpasst hat? Der Mann ist 44 Jahre alt, klingt aber fast noch wie ein Teenager? Totale Fehlbesetzung. Besser hingegen die deutsche Stimme von Popsternchen Billie Piper. Das kann sich wirklich hören lassen.

Alles in allem sollten wir jedoch froh sein, endlich auch die Abenteuer des Zeitreisenden Doktors auf unseren Bildschirmen zu sehen. Trotzdem ist Doctor Who so britisch wie Monty Python und lässt sich nunmal nicht vollständig in eine andere Sprache übertragen, ohne etwas von seinem Flair zu verlieren. Dem wahren Fan würde ich deshalb auch den Griff zu DVD Box nahelegen.

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TV : Tin Man & Swingtown

5 Dezember, 2007

Heute mal wieder Rezessionen zu zwei Fernsehserien, die in den USA neu angelaufen sind. Vielleicht kommen sie auch irgendwann zu uns. Obwohl man sich das beim zweiten Kandidaten lieber nicht wünschen sollte …

Tin Man
Die Miniserie Tin Man ist schon mit der ersten Episode der Überraschungserfolg in den USA. Eine moderne Version des „Zauberers von OZ“, enthält diese Geschichte alle Elemente des Klassikers in neuer Verpackung. Obwohl die Serie durchaus überraschende Wendungen hat, trifft man doch alt Bekanntes. Die böse Zauberin fehlt ebenso wenig wie die „Yellow Brick Road“ und Dorothea, hier mit dem Namen ‚DG‘ und Kellnerin in einem Diner. Man kann den Produzenten ewig danken diese Rolle nicht mit einem dümmlichen Teenager besetzt zu haben, sondern mit der 1980 geborenen Zooey Deschanel. Obwohl mir diese Schauspielerin bis dato nicht bekannt war, ist sie für mich die optimale Besetzung. Es passt einfach perfekt. Zusätzlich bietet die Serie noch mit Oscar Preisträger Richard Dreyfuss einen der etwas bekannteren Akteure.
Es kommt wie ein modernes Märchen daher und genau das war wahrscheinlich auch der Gedanke, der hinter Tin Man steckte. Musik und Spezial Effekte tun das übrige um genau dies zu verwirklichen. Von dem was ich bisher gesehen habe, ist es Fernsehen wie man es sich nicht besser wünschen kann.

Swingtown
Wer hinter diesem Titel etwas frivoles erwartet liegt eigentlich richtig. Versetzt uns Swingtown zurück in das Jahr 1976, zurück zu Sexueller Revolution, Partnertausch und Drogen. Erwartet man allerdings nackte Haut, wie zum Beispiel in Californication, wird man enttäuscht, denn davon ist, zumindest in der ersten Episode, nichts zu sehen. Ich hatte auch nicht den Eindruck, als würde noch was kommen. Aber das ist kein großes Manko, den dieser Serie kann man wirklich nur als langweilig bezeichnen und so ist es kein Verlust sie komplett zu ignorieren. Die Geschichte einer Familie, welche in ein neues Haus mit neuen ‚aufgeschlossenen‘ Nachbarn einzieht ist weder erotisch noch spannend oder lustig oder sonst irgendwie unterhaltsam. Daran kann auch das reichhaltige Musikangebot aus des 70er Jahren nichts ändern.
Wer produziert so einen Käse? Die Idee ist nicht schlecht und hat Potential, aber am Ende hatte ich doch nur das Gefühl meine Zeit vergeudet zu haben.

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The evil alien is going home

26 November, 2007

Dass auch das deutsche Fernsehen noch zu unterhalten weiss, sieht man immer dann, wenn Menschen auf solche abstrusen Ideen kommen wie zum Beispiel Nina Hagen und Joachim Bublath in die gleiche Show einzuladen. Wenn beide dann auch noch über Ausserirdische diskutieren wollen, ist ganz schnell die kritische Masse erreicht. So geschehen in der Maischberger Show Ende Oktober. Ich weiss nicht auf welchem Trip Frau Hagen war, aber Joachim Bublath wurde es irgendwann zu bunt und er verließ die Show. Eine mutige aber durchaus nachvollziehbare Entscheidung. Wäre er geblieben, hätte man auch ihn nur noch schwer ernst nehmen können. Frau Hagen kommentierte den Abgang des promovierten Physiker Bublaths dann noch mit den Worten „The evil alien is going home“. Damit ist wohl alles gesagt!

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