Posts Tagged ‘osx’

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Entsorgungsproblem

28 Dezember, 2013

Meine Nichte hatte auf ihrem Macbook einen interessanten Effekt.
Sie hatte sich darüber beschwert, der Computer sei so voll, dass sie keine Updates mehr aufspielen könne. Auf meinen Hinweis „Leere den Papierkorb!“ meinte sie, der sei stets leer.
Jetzt hatte ich endlich Gelegenheit, mir ein eigenes Bild zu machen. Und wirklich, die Platte ist zu 100% voll, der Papierkorb hingegen leer.
Interessant wird es aber, wenn man eine Datei löscht. Sie verschwindet direkt, ohne je im Korb zu landen. Das ist merkwürdig.
Ich konnte das Problem lösen und sogar den Grund dafür benennen.
Es fehlte nämlich das versteckte Verzeichnis „.Trash“, in dem jene Dateien landen, die der Finder in den Papierkorb verschiebt. Daher musste ich lediglich das Verzeichnis anlegen, die Rechte anpassen und fertig.
Aber wie konnte das Verzeichnis verschwinden? Gar nicht, es war nie vorhanden. Das ist die Folge einer fiesen Angewohnheit des Migrationsassistenten. Wenn man mit ihm ein Userkonto anlegt, kriegt man eine Auflistung über das zu verschiebende Datenvolumen und kann dann Ordner ausschließen.
Ich habe das auch mal gemacht und dabei den Filme-Ordner weggelassen. Die Folge war aber, dass ich nicht nur keine Filme hatte, es fehlte der Ordner selbst. Und das ist blöd, weil er ja besondere Eigenschaften besitzt (das Icon, Lokalisierung) und nicht einfach so angelegt werden kann.
Und daher denke ich, beim entsprechenden Importieren bei meiner Nichte habe ich mir den Abfall gespart und zum Dank einen defekten Papierkorb bekommen. Doofes Verhalten.

Was ich hingegen nicht weiss ist, wo eigentlich bisher die gelöschten Daten geblieben sind. Es wird ein ewiges Rätsel bleiben.

 


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Nachtrag : Space Suit

29 Januar, 2009

Mit der Einführung von Mac OS X 1.05 Leopard kam Spaces, ein Programm, dass mehrere virtuelle Desktops ermöglichte. Für mich ist Spaces inzwischen unverzichtbar, da ich oft sehr viele laufenden Programme habe, die viel Platz auf dem Bildschirm einnehmen. Allerdings gibt es eine Sache, die Spaces trotz einiger Betriebssystemupdates immer noch nicht kann, nämlich für jeden virtuellen Desktop eine seperates Hintergrundbild zu verwalten.

Diese Aufgabe übernimmt bei mir die Freeware “Space Suit”. Ein schönes Programm, noch dazu kinderleich in der Bedienung. Da kann man sich wirklich nur fragen warum Apple das nicht auch selbst gemacht hat.

In meinem ersten Artikel über das Programm Space Suit bemängelte ich, das die Hintergrundfarbe der Desktops nicht wählbar sein. In der aktuellen Version geht nun auch das.

Ausserdem erhält man beim Wechsel des Space ein Growl Benachrichtigung die dem Nutzer mitteilt auf welchem Space er sich jetzt befindet. Eine runde Sache.

http://www.docklandsoft.com/spacesuit/

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In eigener Sache

3 April, 2008

Kurze Werbeunterbrechung:

Die nackte Wahrheit ist doch, wenn wir selbst nicht darauf hinweisen, macht es niemand.
Also: hollix und ich basteln seit geraumer Zeit an der Seite Cocoa Coding. Das Endziel wäre tatsächlich, daraus mal ein Lehrbuch über Softwareentwicklung für OS X und das iPhone zu machen.
Bis es soweit ist, sind wir für jede Beachtung dankbar.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, und nun weiter im Programm.


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h1

Re: Mac OS X 10.5 Leopard

26 November, 2007

Tut mir leid, das wird jetzt hier etwas länger, denn ich bin ein bisschen verärgert. Ich kann einfach nicht glauben, dass ich der einzige bin, der Leopard in seiner jetzigen Form sehr verbesserungswürdig findet und den Kauf bedauert. Damit jetzt aber nicht der Eindruck eines notorischen Nörglers entsteht, möchte ich hier mal ein paar Punkte aufführen, die mich stören und nichts mit Abstürzen und Fehlfunktionen zu tun haben, die eventuell mit bei mir aktiven Plugins oder Drittanbieterprogrammen zu tun haben:

1. Spaces. Nützlich, aber unvollständig. Es fehlen mir wichtige Hilfsmittel: Eine optional schaltbare, dauerhafte Übersicht, z.B. im Dock, sowie eine Tastenkombination, um das aktive Fenster in ein benachbarten „Space“ zu verschieben. Die eingebauten Möglichkeiten bremsen meinen Arbeitsablauf total aus. Hier fahre ich mit VirtueDesktop – oder Desktopmanager – wesentlich besser. Nebenbei, bin ich denn der einzige, der es misslungen findet, wie das Verschieben von Fenstern gelöst ist? Wenn ich z.B. ein Fenster auf den linken „Space“ verschieben will, nehme ich es, bewege es an den linken Rand, der Desktop und alle anderen Fenster verschieben sich nach rechts, mein Fenster bleibt aber unbewegt links. Ich muss es also wieder nach rechts bewegen, um es zu platzieren. Wäre es denn nicht sinnvoller, wenn auch dieses Fenster nach rechts wanderte und ich so eine einheitliche links-Bewegung ausführen könnte?

2. Timemachine. Ebenfalls von Grundgedanken her schön. Aber nur, wenn man sein Home-Ordner nicht verschlüsselt (Filevault), denn dann verliert Timemachine jeden Nutzen. Es wird nämlich nur dann ein Backup dieser Daten gemacht, wenn sich der User abmeldet. Und dann auch nicht in irgendeiner Weise inkrimentell, sondern komplett. Jedes Mal. Das ist aber noch nicht alles. Mir ist bisher vollständig schleierhaft, wie ich im Notfall an die Daten kommen soll, denn für Timemachine existieren sie nicht. Ich müsste dann schon die verschlüsselten Daten händisch durchsuchen. Was soll denn das sein?

3. Spotlight im Finderfenster. Grundsätzlich gibt es zwei Zugänge zu Spotlight, oben rechts im Menu und in jedem Finderfenster. Bisher bedeutet das für mich, systemweite, offene Suchanfragen kommen nach oben, Suchen im aktuellen Ordner starten im Finderfenster. In Leopard nicht. Da startet jede Suche grundsätzlich auf dem ganzen System. Im Finder bekomme ich lediglich einen Knopf angeboten, der die Suche einschränkt. Bei diesem Punkt war ich ganz sicher, dass er mit dem ersten Update verschwinden würde. – Falsch, denn auch hier scheine ich mit meiner Meinung alleine zu sein.

4. Mail und Aufgaben. So ziemlich das Feature, auf das ich mich am meisten gefreut habe. Aber auch hier gilt: Gut gemeint, schlecht gemacht. Zwar kann ich sehr einfach aus einer eMail eine Aufgabe generieren, die dann ohne weiteres Zutun in die Terminverwaltung (iCal) einfliesst. Aber was passiert, wenn die Aufgabe erledigt ist? Nicht viel. Sie bekommt ein Häckchen, verschwindet aber nicht aus der Liste. Niemals. Ich habe nirgendwo eine Möglichkeit gefunden, die Anzeige dahingehend zu beschränken. Also bleibt nur Löschen. Dann ist sie weg. Leider aber vollständig, sprich auch iCal vergisst sie dann. Auch hier scheint ausser mir niemand ein Problem zu sehen. Für mich ist es sehr wichtig, auch auf erledigte Aufgaben zugreifen zu können.

5. Mail und Sicherheit. Das sind eigentlich zwei Punkte, zum einen hat es Apple geschafft, ins aktuelle Mail einen bei der alten Version erfolgreich behobenen Fehler wieder einzubauen (heise), zum anderen gibt es bei beiden eine Einstellung „Nicht lokal gesicherte Bilder in HTML-E-Mails anzeigen“, die aber unterschiedlich wirkt. Die alte zeigt die Bilder nicht nur nicht an, sie lädt sie auch nicht herunter. Die neue lädt sie zwar, zeigt sie aber nicht an. Wie sinnvoll. Ich war bisher der Meinung, über nachgeladene Bilder wäre es Spamern möglich, sich von der Zustellung ihrer Mails zu überzeugen, weshalb man das Laden vermeiden sollte, Apple hat damit aber wohl kein Problem. Also nicht wundern, wenn die Werbeflut in Zukunft weiter zunimmt.

6. FrontRow. Ich muss zugeben, die neue Optik und Menuführung finde ich sehr gelungen. Dass FrontRow nicht mehr mit meinem Linux-iTunesserver arbeitet, weniger. Dass aber die Wiedergabeposition von Videos nicht mehr gespeichert wird, gleichzeitig aber die Navigation vollständig hakelig und unvorhersehbar wird, macht es unbauchbar.

7. Usability vs. Eye Candy. Ok, über Geschmack will ich hier nicht reden, wenngleich die 70er Jahre Braun-Optik des 2D-Docks schon ein ziemlicher Hammer ist. Nein, ich frage mich, wie die (angeblich) angestrebte Barrierefreiheit von Leopard mit der nicht veränderbare geringen Grösse der Seitenleiste im Finder vereinbar ist? Unter Tiger kann man den entsprechenden Bereich einfach gross ziehen, schon werden die Icons und die Schrift – in Grenzen – grösser. Das zusammen mit den geringen Kontrast dürfte User mit Sehbehinderung nicht erfreuen, wie auch die Tatsache, dass es zwar eine neue, deutlich verbesserte Sprachausgabe gibt, diese aber wie immer, nur Englisch spricht.

Jetzt reicht meine Sehkraft aber noch aus, wodurch ich auf ein anderes Phänomen stossen konnte. Was der Nicht-Macuser eventuell nicht weiss: Macs lassen sich sehr weitgehend über Tastaturkürzel steuern. Das finde ich extrem zeitsparend und sehr gelungen. So kommt es oft vor, dass ich über CMD-Backspace Dateien lösche. Befinden sich diese auf einem entfernten Server, erscheint ein Requester, der unter Tiger so aussieht.Tiger

Es ist ziemlich eindeutig, welcher Knopf vorgewählt ist. Ein Druck auf „Space“ und die Datei ist Geschichte.

Unter Leopard sieht das ganze aber so aus:Leo 1

Öhem. Ich bin unsicher.

Erst, wenn ich mittels „Tab“ umschalte, wird es für mich deutlich.Leo 2

Das hat mich einige Zeit gekostet, bis mir überhaupt aufgefallen ist, warum ich bei solchen Gelegenheiten immer 2x „Tab“ gedrückt habe. Einen Fortschritt vermag ich jedenfalls auch hier nicht zu erkennen.

Wenn ich also diese Liste durchgehe, und dann sehe, dass es da draussen zwar extra Seiten gibt, die sich mit dem grossen Problem der Dock-Optik beschäftigen, aber niemand z.B. mit Spotlight ein Problem hat, sehe ich für mich und Leopard eine sehr, sehr düstere Zukunft.

Wenn ich mir dann aber noch die aktuellen Alu-iMacs mit ihrer hochverspiegelten TV-Optik anschaue, weiss ich nichtmal mehr, wie lange ich mich selbst noch einen Apple-User nennen werde.


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Mac OS X 10.5 Leopard

25 November, 2007

Im Gegensatz zum meinem Mitblogger habe ich bisher überhaupt keine Probleme mit dem neuen Mac OS X 10.5 Leopard. Die Installation bzw. das Update von Tiger, verlief vollkommen unkompliziert und am Ende startete das neue System ganz normal. Seitdem habe ich keine Schwierigkeiten. Auch nach dem Update auf 10.5.1 kann ich keine Veränderung feststellen – alles funktioniert wie es sein sollte. Das System ist sehr stabil und hat bei mir inzwischen eine Uptime von drei Wochen, denn ich schalte meinen iMac nur sehr selten aus.

Von den neuen Features ist Spaces für mich am sinnvollsten. Mehrere virtuelle Bildschirme waren zwar auch unter Tiger schon durch Software von Drittanbietern möglich, aber nach meinen Erfahrungen ist die Performance von Spaces viel höher. Besonders dann wenn man viele Programme gleichzeitig geöffnet hat, hilft es sehr Ordung zu halten.

Neu ist auch Quicklook und ermöglicht eine Vorschau viele bekannter Dateiformate, wie Bilder, PDF aber auch Filme oder MP3. Ein weiteres Feature das Spaß macht.

Ebenfalls neu sind Aufgaben und Notizen in Mail. Dort sind sie genau richtig aufgehoben, denn Mail ist die von mir am meisten genutzte Anwendung. RSS-Feeds kann man übrigens jetzt auch direkt in Mail lesen, wenn man das möchte.

Optisch präsentiert sich Leopard etwas aufgeräumter und einheitlicher als Tiger. Obwohl man bei der transparenten Menüleiste und am neuen Dock sicherlich geteilter Meinung sein kann, wirkt Leopard noch etwas erwachsener als sein Vorgänger.

Wie auch bei mir war bei vielen Menschen die Aufregung und die Erwartung im Vorfeld sehr groß, aber man darf nicht vergessen, dies ist nur ein Update von 10.4 auf 10.5. Leopard ist nicht Mac OS 11! Große Innovationen sucht man vergebens, dafür viele kleine Dinge, die einem das Arbeiten und Leben mit dem Mac noch einfacher und angenehmer machen. Leopard ist kein „must have“, denn auch mit Tiger kann sehr gut arbeiten. Aber wenn man die 130 Euro für Leopard erst ein Mal investiert hat, möchte man es nicht mehr zurück.

ein hollix posting