Posts Tagged ‘MobileMe’

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In den Wolken – Die neue Freiheit

20 November, 2008

Momentan beobachte ich bei mir einen sehr starken Trend zu Onlineanwendungen und Diensten. Eben jene Dinge, die das Leben so wunderbar angenehm machen, weil man alle seine Daten und Informationen immer parat hat, egal wo man sich gerade befindet. Hauptsache es gibt einen Internetanschluss. Und das ist inzwischen fast überall der Fall.

Immer mehr Daten, wie Adressen, Termine, Fotos und auch Dateien speichere ich online, um sie immer verfügbar zu haben. Oft sind das ganz triviale Dinge, die man aber immer dann nicht zur Hand hat, wenn man sie gerade braucht. Dabei bin ich nicht jemand der viel verreist und brauche meine privaten Dateien auch nicht auf der Arbeit, aber selbst die Daten zwischen meinem iMac (Arbeitszimmer) und meinem MacBook (Wohnzimmer) synchron zu halten ist ein großer Gewinn. Ich bin unabhängiger und beweglicher geworden, kann schneller mal etwas „mal eben“ machen, ohne das ich mit einem USB Stick auf Wanderschaft gehen muss. Wenn ich in einen Kalender einen Termin eintrage, habe ich ihn in alle Kalendern. Ähnlich verhält es sich mit zu bearbeitenden Dokumenten. Auch hier ist die Freiheit größer geworden.

Alle diese Dienste nutze ich nur privat obwohl, ich mir vorstellen kann das ein gewerblicher Nutzen noch größer wäre. Allerdings gehöre ich nicht zu den Menschen, die ihre Kundendaten auch zu Hause benötigen obwohl auch das leicht möglich wäre. In so einem Fall wird Datensicherheit natürlich ganz schnell ein wichtiges Thema. Momentan ist es mir noch egal, dass google meine Artikelentwürfe (wie diesen) lesen kann.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Faktor ist die Möglichkeit meine Daten anderen Menschen zugänglich zu machen. So ist es möglich mit mehrere Personen an einem Dokument zu arbeiten, ohne das Dateien versendet werden müssen, wie ich das aus der Vergangenheit gewohnt bin. Auch ist es mir möglich bis zu 2GB an Dateien online anzubieten. Vor einigen Jahren war dafür noch ein kostspieliger Webspacevertrag nötig. Jetzt geht es kostenlos.

Meine Werkzeuge der Wahl sind dabei Evernote, MobileMe, Dropbox und verschiedene Google-Dienste. Die meisten Anwendungen funktionieren in den gängigen Browsern während Evernote und Dropbox auch eigenständige Programme sind. Aber hier kann man platformübergreifend arbeiten, da es sowohl Windows als auch OS X Versionen gibt.

Natürlich sind alle diese Dienste Luxus und man kann mit Sicherheit ohne sie leben. Aber man gewöhnt sich auch sehr schnell daran und möchte ungern wieder verzichten.

ein hollix Posting

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Textexpander

20 November, 2008

Ein weiteres unverzichtbares Werkzeug des täglichen Lebens ist für mich inzwischen Textexpander von SmileOnMyMac. Einfach ausgedrückt handelt es sich bei Textexpander um eine Eingabehilfe und wird von OS X auch als eine solche behandelt. Dabei macht das Programm nichts anders, als zuvor definierte Textkürzel nach der Eingabe durch andere Texte oder Textblöcke zu ersetzen. Die Eingabe von #mfg wird bei mir automatisch zu „mit freundlichem Gruß“ und dies funktioniert in jedem Programm. Textkürzel und auch Texte sind dabei frei wählbar und sogar Bilder können auf diese Art in Dokumente eingebunden werden. Eine unglaubliche Erleichterung, wenn man oft mit immer wiederkehrenden Texten oder Floskeln zu tun hat oder ein Firmenlogo dynamisch in Dokumente einbinden will.

Zusätzlich gibt es Textblöcke, so genannte Snippets, welche die aktuelle Uhrzeit oder das Datum ausgeben. Ein weiteres sinnvolles Werkzeug zur Signierung von Texten.

Seine volle Leistungsfähigkeit zeigt mir Textexpander aber beim Programmieren. Mit Eingabe nur weniger Zeichen kann ich komplexe Methoden auf den Bildschirm bringen. Hier spart man wirklich Zeit und Nerven, denn das Schreiben immer wiederkehrender Programmroutinen wird zum Kinderspiel. Dabei wird nicht einfach nur Text ausgegeben, nachträglich wird der Cursor genau an die Stelle positioniert, wo ich mit dem editieren fortfahren muss. Man muss den Code nur ein Mal fehlerfrei hinterlegen und kann von da an sorgenfreier leben.

Snippet Gruppen für HTML oder CSS Entwicklung können sogar kostenfrei von der Webseite des Herstellers geladen werden.

Einziges Manko des Programms: Laut Hersteller lassen sich Einträge in Textexpander durch MobileMe mit anderen Rechnern synchronisieren. Das ist mir allerdings nicht gelungen. Zwar bekam ich eine Warnung wegen Synchronisationskonflikten, neue Einträge suchte ich aber anschließend vergebens. Ob dies nun an MobileMe oder Textexpander selbst liegt kann ich leider nicht mit Sicherheit sagen. Trotzdem bleibt Textexpander ein großartiges Tool.

ein hollix posting

http://www.smileonmymac.com/TextExpander/

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MobileMe Teil 2

9 September, 2008

Nachdem nun einige Zeit vergangen ist hat sich Apples neuer Online-Dienst normalisiert und man kann gut damit arbeiten. Auch wurde meine Testzeit nochmals verlängert, so dass ich jetzt bis in den Dezember MobileMe kostenlos nutzen kann. Das ist schon recht beachtlich.

Noch immer ist für mich die automatische Synchronisierung zwischen Mac/Weboberfläche/iPod eine der wichtigsten und nützlichsten Eigenschaften aber auch andere Funktionen habe ich inzwischen schätzen gelernt.

Die Webgalerie ist ein sehr praktisches Medium um Fotos zu veröffentlichen. So konnte ich Fotos, die ich bei der Jubiläumsfeier meiner ehemaligen Schule gemacht hatte, noch in der selben Nacht online stellen und meine ehemaligen Mitschüler darüber informieren. iPhoto nimmt einem hier den Großteil der Arbeit ab, die Aufgabe des Anwenders ist zu warten, bis die Bilder in die Galerie geladen wurden. Eine kinderleichte Angelegenheit.

Als Online-Festplatte präsentiert sich iDisk, und verhält sich unter OS X auch genau wie eine Festplatte. Natürlich sind die Zugriffszeiten nicht sonderlich schnell aber doch schon dafür geeignet, Dateien Online zu speichern und sei es nur als Sicherheitskopie. Dateien im öffentlichem Ordner können von jedermann mit einem passenden Browser herrunter geladen werden, was sehr praktisch ist, will man Dateien verteilen, die für einen eMail Versand zu groß sind. Die lästige Konfiguration eines FTP Clients entfällt, die Bedienung der iDisk ist sehr einfach.

Was für mich etwas unverständlich und auch ärgerlich ist, das Hochladen zu iDisk ist mit Safari für Windows nicht möglich. Das Apples Produkte hier nicht zusammen passen ist für den Anwender sehr ärgerlich.

Alles was MobileMe kann, können andere Dienste auch. Manche davon sogar kostenlos. Die Entscheidung MobileMe Kunden zu werden ist nicht einfach. Natürlich hat man hier alles unter einem Dach: Mail, Kontakte,Kalender und Online Festplatte mit Bildergalerie. Die Entscheidung für oder gegen MobileMe ist deshalb wohl eine Frage welche von den angebotenen Diensten man wirklich benötigt.

ein hollix posting

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MobileMe Teil 1

21 Juli, 2008

Viel wurde in den letzten Tagen schon über Apples neuen Dienst MobileMe geschrieben. An dieser Stelle möchte ich mich aber nicht dem Trend anschließen und über Dinge schreiben, die nicht funktionieren, sondern ausnahmweise mal über etwas, das funktioniert: Synchronisation.

MobileMe synchronisiert Daten, wie Termine oder Kontakte, automatisch zwischen unterschiedlichen Geräten und webbasierten Browseranwendungen. Aber funktioniert das wirklich?

Für einen Test hatte ich am Morgen einen neuen Termin in den Kalender meines iPod Touch eingetragen, das Gerät aber bewusst auf dem Wohnzimmertisch liegen lassen bevor ich zur Arbeit ging. Im Büro angekommen konnte ich besagten Termin aber im Web-Kalender von MobileMe wiederfinden, denn inzwischen hatten sich das Gerät über den Dienst synchronisiert. Das funktionierte tadellos.
Anschließend startete ich einen Test in die andere Richtung. Würde ich einen Termin, den ich im Web-Kalender eintrage, Zuhause im iPod wiederfinden? Ebenso erwartete ich einen neuen Eintrag im iCal Programm auf meinem Mac, denn auch dort hatte ich die Synchronisation zu MobileMe aktiviert.

Auch das funktionierte tadellos. Ich habe seitdem mehrfach Termin sowohl auf meinem iPod Touch oder auf meinem iMac eingetragen und die Synchronisation war immer erfolgreich.

Anders als ursprünglich beworben, ist die Synchronisierung des iPod kein Push-Dienst, der Änderungen sofort weiterleitet, sondern geschieht in Intervallen. Diese Einstellung ist aber mit Vorsicht zu geniessen, da ein kleiner Interval auf kosten der Akkulaufzeit geht. Denn der iPod Touch synchronisiert sich nämlich auch wenn er ausgeschaltet ist, sofern man nicht das WLAN deaktiviert! Leider sind die Intervalabstände nicht frei konfigurierbar, denn ich würde mir eine Einstellung zwischen „Stündlich“ und „Manuell“ wünschen.

Die drahtlose Synchronisation ist natürlich kein Grund jährlich 60 Euro zu bezahlen, aber MobileMe kann mehr, wenn denn alles so funktioniert wie es sollte. Der Start von MobileMe war für Apple keine Meisterleistung, aber Einsicht ist der erste Schritt zu Besserung und deshalb hat Apple alle Zugänge kostenlos um 30 Tage verlängert. Auch mein Testkonto kann davon profitieren. Mehr zu MobileMe also in Kürze.

ein hollix posting