Posts Tagged ‘Krimis/Triller’

h1

Sebastian Fitzek : Amokspiel

8 März, 2008

Ich kannte Sebastian Fitzek durch sein Erstlingswerk „Die Therapie“, das mir als Hörbuch sehr gut gefallen hat. Grund genug für mich auch sein zweites Buch zu probieren.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger steigert sich bei dieser Geschichte die Spannung nicht langsam sondern man ist sofort tief im Geschehen.
Eine Geiselnahme in einem Radiosender wird zum Einsatzort für die Polizeipsychologie Ira Samin, die für diesen Morgen eigentlich ihren eigenen Selbstmord geplant hatte. Um das ganze noch schlimmer zu machen, hat der Geiselnehmer nur einen einzige Forderung: Er möchte mit seiner Verlobten sprechen, die aber, laut offiziellen Stellen, schon seit Monaten tot ist.
„Amokspiel“ ist ein gut geschriebener Thriller, mitreissend und unterhaltsam. Fitzek zu lesen macht Spaß, denn auch dies ist ein flüssig geschriebenes Buch. Zwar erreicht es nicht die Originalität und Qualität von „Die Therapie“ aber das ist nicht besonders tragisch. Mit seinem Erstlingswerk hat der Autor ein Buch abgeliefer,t mit dem er selbst nur schwer konkurrieren kann. Wer aber mehr von Fitzek will, wird mit diesem Buch gut unterhalten.

Meine Wertung : 8 von 10
amokspiel.jpg

ein hollix posting
h1

Jean-Christophe Grange : Das schwarze Blut

29 Januar, 2008

Es ist schon schwere Kost, die der Autor hier auftischt. In diesem Buch geht es um Blut. Viel Blut. Und das ist bestimmt nichts für zarte Gemüter. Wer damit aber keine Probleme hat, bekommt hier einen Thriller der Extraklasse, den man so schnell nicht vergessen wird. So verfolgt der Leser die Spur des Reporters Mark Dupeyrat, der wiederum auf den Spuren des Serienmörders Jaques Reverdi ist. Dupeyrat und der Leser werden dabei immer weiter in den Abgrund gezogen, denn Reverdi hat eine ganz besondere Leidenschaft: Schwarzes Blut!

Ich kannte Jean-Christophe Grange zuvor nicht und bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Es war ein Glücksgriff den dieses Werk hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Der Autor schafft es die Handlung immer weiter eskalieren zu lassen, bis sie schließlich alptraumhafte Dimensionen annimmt. Hier gibt es keine Monster, keine Aliens. Das Grauen in diesem Buch ist mächtig weil es so real, so möglich, erscheint. Jean-Christophe Grange beschreibt im Detail das gefährlichste aller Wesen. Den Mensch!

Gibt es auch als Hörbuch. Genial gelesen von Joachim Kerzel.

Meine Wertung: 10 von 10

ein hollixPosting

h1

Giorgio Faletti : Im Augenblick des Todes

30 Dezember, 2007

Auch mit diesem Buch schafft es der in seinem Heimat als Kabarettist und Liedermacher bekannte Autor wieder einen erstklassigen Triller abzuliefern. Ebenso wie sein Erstlingswerk „Ich töte“ ist auch diese Werk eine Geschichte, die nicht eine Minute langweilig wird. Jordan, ein ehemaliger Polizist und seine italienische Kollegin Maureen, die eigentlich wegen einer Augen-OP in die USA gekommen ist, werden in die Ermittlungen eines Serienmordes in New York verstrickt. Das klingt natürlich recht einfach. Was dem Buch allerdings die nötige Tiefe verleiht, sind die Charaktere und deren Vergangenheit, denn sowohl Jordan als auch Maureen haben schon Schicksalsschläge hinter sich. Und auch das Motiv für die Morde ist in der Vergangenheit zu suchen.

Was diesem Buch etwas den Reiz nimmt sind die paranormalen Elemente. Das Maureen wirklich mit den Augen des Toten dessen letzte Momente sehen kann, macht die Geschichte etwas unrealistisch, vor allem aber ist diese Idee nicht neu. Das hätte nicht sein müssen, ist die Geschichte doch sonst sehr solide und logisch aufgebaut.

Trotzdem bleibt „Im Augenblick des Todes“ guter Thriller für dunkle Abende.

Meine Wertung 9 von 10

ein Hollix-Posting