Posts Tagged ‘iMac’

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iMac Lines Teil 3 – Augen zu und durch

26 Mai, 2008

Was macht man mit einem defekten iMac? Es gab da viele Ideen, aber keine schien irgendwie praktikabel. Externes Display anschliessen? Ja, geht. Aber es ist auch die kompakte und platzsparende Bauweise des iMac, die mir so gefällt. Teilweise wäre die Entscheidung einfacher gewesen, wäre mein iMac explodiert! Dann hätte ich mir einen neuen gekauft, obwohl mir die Alu-iMac weniger gut gefallen. Aber er war ja nicht defekt, sondern beschädigt, was die Entscheidung sehr schwer machte.
Nach unzähligen Telefonaten und Lauferei von Einem zum Anderen habe ich mich entschlossen, es reparieren zu lassen. Augen zu und durch dachte ich mir, schade um das Geld!

Die Reparatur dauerte fast zwei Wochen. Besonders interessant finde ich den Vorfall, das Apple meinem Gravis Händler eine Ersatzteil schickte, das genau den gleichen Fehler aufwies. iMac Lines! Also musste zwei mal ein Teil bestellt werden.
Natürlich wurde ich nach Abschluss der Reparatur nicht informiert, obwohl im Reparaturbericht steht, dass versucht wurde mich anzurufen. Aber seit mein iMac in Reparatur war hatte ich mein Mobiltelefon immer dabei, egal wo ich auch hinging. Wie es Gravis dabei in die Top 50 der „Deutschlands Kundenchampions 2008“ schafft ist mir unerklärlich. Für mich ist das ein Witz, der damit Anfing, dass es mir selten gelang direkt in der Filiale anzurufen. Meistens landete ich direkt bei der Zentrale in Berlin. Schwer beschäftigte Leute also sollte man meinen, leider hatte ich den Eindruck selten, wenn ich in das Geschäft kam.

Jetzt habe ich das Gerät jedenfalls zurück. Und statt den 700 Euro habe ich auch nur 600 bezahlt. Aber sprecht mich bitte nicht darauf an, das ganze Theater ist eine Geschichte, die ich am liebsten schnell vergessen möchte.

ein hollix posting

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iMac Lines Teil 2 – Schande über Apple

24 Mai, 2008

Ich hatte Glück, jedenfalls dachte ich das zu Anfang. Zwar war mein iMac ausserhalb der Garantie aber noch innerhalb der Gewährleistungsfrist von zwei Jahren. Ein gute Sache sollte man meinen, schließlich sollte es mir aufgrund der zahlreichen Berichte im Internet nicht schwerfallen, dies als Fabrikationsfehler anzumängeln. Mein Apple Händler, die Firma Gravis verwies mich aber direkt an Apple. Das ist eigentlich ein Unding, denn als Privatperson ist mein Vertragspartner immer der Händler.
Daraufhin übergab ich die Sache meinem Anwalt. Nicht, dass ich mir einen leisten könnte, zum Glück habe ich einen im Bekanntenkreis, der für mich ein paar Anrufe tätigte. Das Resultat war allerdings unbefriedigend. Weder Gravis noch Apple wollten meinen iMac kostenfrei reparieren. Eine Reparatur sollte so etwa 700 Euro kosten! Bei meinem Anwalt und mir machte sich große Ratlosigkeit breit.

Ja, ich könnte mir mein Recht sicherlich erklagen. Aber so was kann dauern. Da gibt eine Verhandlung mit einem Gutachter und so weiter. Könnte etwa ein Jahr dauern. Ein Jahr in dem mein iMac unrepariert wäre. Ein untragbarer Zustand, denn mein Rechner ist ein Gerät meines täglichen Lebens. Ein Alternative, so dachte ich, wäre es vielleicht die ganze Sache auf eigene Rechnung zu reparieren und dann zu klagen. Dies ist aber ein Weg, der aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist, so die Aussage meines Anwaltes.

Für mich ist es jedenfalls unglaublich, dass sich ein Unternehmen wie Apple so wenig um seine treuen Kunden kümmert. Ich habe zwei Apple Rechner und zwei iPods und dies ist nun der Dank. Apple Hardware ist nicht gerade billig und dafür sollte man was erwarten können. Ich hege auch keinen Zweifel daran, dass es ein Fabrikationsfehler ist, denn ich bin bei weitem nicht der Einzige mit diesem Problem. Webseiten aus der ganzen Welt belegen meine Geschichte.

Zu allem Überfluss muss ich jetzt noch den Spott der Windows Nutzer ertragen und das kann ich sogar nachvollziehen. Ein neues Display für einen PC gibt es bei jedem Discounter, den defekten würde ich kommentarlos entsorgen.

Im Grunde kann ich nur sagen, dass sich Apple mit diesem Verhalten keinen Gefallen getan hat und ich hoffe dass sehr viele Menschen diesen Artikel lesen. Vielleicht sogar die oberen Etagen bei Apple Inc. Obwohl ich nicht glaube, dass es was ändern würde.

ein hollix posting

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iMac Lines Teil 1 – Die Heimsuchung

23 Mai, 2008

Vor einigen Wochen wurde mein iMac von einer Krankheit befallen, von der ich zuvor nicht wußte, dass es sie gab. Den gar fürchterlichen „iMac Lines“, oder wie ich es inzwischen nenne: „Die Heimsuchung“.

Wie gesagt, ich kam eines morgens zu meinem Rechner und fand auf dem Bildschirm eine vertikale Linie im rechten Drittel des Displays. Sie war genau einen Pixel breit und flimmerte in pink und rot. Nachdem ich mich vom ersten Schreck erholt hatte, schlug mir mein Mitblogger vor, doch mal zu sehen, ob man dieses Problem nicht selbst lösen könnte und so fütterte ich goggle mit den Suchbegriffen „imac display purple line“. Abgründe taten sich auf.

Ganz offensichtlich sind diese Linien kein ungewöhnliches Problem und befallen gerne mal Geräte mit der Seriennummer W860, wie ich auch eines habe. Natürlich geschieht das immer erst nach Ablauf der Garantiefrist und um den ganzen die Krone aufzusetzen: Die Linien werden im Laufe der Zeit mehr!
Im Internet gibt es sogar Videos von iMac Lines und eine Online Petition, die sich dafür einsetzt, dass Apples diese Problem als Serienfehler anerkennt. Das ist bisher nicht geschehen! Harte Tage standen mir bevor, aber das wußte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

ein Hollix posting

Link : iMac Lines im Bild

Link : Artikel der Mac Life