Archive for the ‘Software’ Category

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Straßenkarten von OpenStreetMaps

4 April, 2010

Es war ein Audiopodcast des Computerclub2, der mich auf den kostenlosen Dienst OpenStreetMap aufmerksam machte. Zwar kannte ich die Website, ich hatte sie mir  schon vor einigen Monaten angesehen, war aber damals wenig beeindruckt, da die Karten sehr unvollständig waren. So geriet OpenStreetMap bei mir sehr schnell in Vergessenheit.
In der Sendung des CC2  wurde allerdings erwähnt, dass es sich bei OpenStreetMap um eine Community ähnlich wie Wikipedia handelt. Jeder kann mitmachen. Ist die eigene Heimatstadt also nicht ausreichend im Kartenmaterial hinterlegt, kann man selbst tätig werden und Daten einreichen. Dazu braucht man natürlich einen GPS Empfänger wie er aber inzwischen auch schon in modernen Telefonen zu finden ist. Zwar habe ich kein solches Gerät, aber ich war neugierig genug, um zu schauen wie das wohl funktionieren würde.
Mein zweiter Besuch der OpenStreetMap Webseite war eine positive Überraschung. Wie ich sehr schnell bemerkte war eine persönlche Vermessung meiner Heimatstadt nicht mehr nötig, das hatten andere Menschen erledigt. Wer auch immer es getan hat, ist dabei auch mit großer Liebe zum Detail vorgegangenen, denn ausser Straßen waren auch sämtliche Rad und Wanderwege verzeichnet. Dazu Banken, Supermärke und Kirchen. Auch Parkplätze und vieles mehr. Alle mit exakter Position und Namen soweit vorhanden. Sehr bemerkenswert!
Natürlich war mein erster Gedanke, dass ich es hier mit vermessungswütigen Einheimischen zu tun hatte, aber auch Blick auf andere Städte im In- und Ausland bestätigte meine Meinung. Die Karten von OpenStreetMap sind, so weit ich es beurteilen kann, eine tolle Leistung. Wenn man sich länger mit dem Thema beschäftig, kommt man auch sehr schnell dahinter, warum das so ist: Offensichtlich gibt es so genannte Mappingparties, bei denen systematisch Städte von der Community kartografiert werden. Also doch vermessungswütigen Einheimische! Aber meinen Respekt haben sie, die auf diese Art erzeugten Karten können es mit dem des großen Konkurennten google aufnehmen. Es ist immer wieder überwältigend zu sehen, welche Art von Zusammenarbeit von Freiwilligen über das Internet möglich ist.

Die Webseite der OpenStreetMap Community ist
http://www.openstreetmap.de/

Wer nur mal auf die Karten sehen will sollte diesem Link folgen:
http://www.openstreetmap.de/karte.html#

Inzwischen gibt es auch schon einige Navigationsgeräte, die mit dem Kartenmaterial von OpenStreetMap arbeiten. Als Besitzer eines iPodTouch kann ich die App OffMaps empfehlen. Mit ihr kann man beliebige Kartenausschnitte auf den iPod kopieren, damit sie zur Verfügung stehen, wenn man keine Internetverbindung mehr hat. Das ist vielleicht nicht die optimale Navigation, aber eine nützliche Hilfe, wenn man im Voraus in etwa weiss, wo man hin muss und weder ein Navigationsgerät, noch eine klassische Karte zur Verfügung stehen.

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Kein Ende im Browserkrieg

1 Juli, 2009

Nachdem die EU lange genug gequengelt hat, haben sie es jetzt endlich geschaft: Microsoft wird sein neues Betriebssystem Windows 7 in Europa ohne ihren Browser Internet Explorer ausliefern. Und das natürlich zum Wohl des Kunden, damit er die freie Wahl zwischen unterschiedlichsten Browsern hat. Stellt sich natürlich die Frage, wie man einen Browser auf seinen Rechner bekommt? Von einer Webseite herrunterladen wird in ohne Browser keine Möglichkeit sein. Zudem gibt es seit kurzem die Info, dass wegen des Verzichtes auf den Explorer keine Updateinstallation von Windows Vista möglich ist. Man darf sein System also komplett neu aufsetzten. Wer immer dafür verantwortlich ist, ich würde mich gerne persönlich bedanken!

Aber selbst der Verzicht auf den IE ging den anderen Browserherstellern nicht weit genug. Sie hätten gerne in Windows ein Auswahlfenster, mit dem der Benutzer einen Browser wählen kann, der dann installiert würde. Was technisch gut klingt hätte zur Folge, dass Microsoft innerhalb ihres Betriebssystem Konkurenzprodukte bewerben müsste. Eine recht ungewöhnliche Idee, geradezu absurd, wenn man länger darüber nachdenkt. Kein Wunder also, wenn sich Microsoft diesem Vorschlag ablehnt und stattdessen ihrem Windows 7 eine CD mit ihrem Browser beilegt.

Ich bin kein Freund des Internet Explorer, inzwischen nutze ich überwiegend Flock für Windows und für OS X, aber ein Betriebssystem ohne Browser auszuliefern ist genau so clever wie ein Auto ohne Reifen auszuliefern, damit der Kunde die freie Wahl hat. Eines sollte man nicht vergessen, es steht jedem Anwender frei sich einen beliebigen Browser zu installieren. Auch jetzt schon! Wie das für manche Menschen ein Problem sein kann, ist mir unbegreiflich. Vor allem ist das wohl nur bei Software so. Dass ich mein Autoradio nicht tauschen kann, weil es Teil der Mittelkonsole ist, interessiert niemanden. Dabei hätte ich gerne ein anderes Radio, eines mit iPod Anschluss. Aber ich muss verzichten oder einen teuren Umbau selbst bezahlen! Wo sind da meine Rechte als Kunde?

Zur großen Überraschung gibt es inzwischen sogar Initiativen den Browserhersteller Opera zu boykotieren. Warum gerade Opera? Dieser Hersteller war es, der das Verfahren der EU gegen Microsoft erst so richtig in Gang gebracht hat, natürlich alles zum Wohl des Kunden und der Chancengleichheit. Aber was versprechen sie die Leute davon? Entgehen Opera Milliardenumsätze, wenn sie ihr (kostenloses) Produkt nicht mehr an den Mann und die Frau bekommen? Das kann nicht die Antwort sein, aber ich habe sie bisher noch nicht gefunden.

Der aufmerksame Leser wird sich vielleicht die Frage stellen, wer den der Nächste auf der Liste von Opera und der EU ist? Auch Mac OS X wird mit dem Apple eigenen Browser Safari ausgeliefert, einem tollen Produkt, das in der kürzlich veröffentlichten Version 4 noch mal an Leistungsfähigkeit zugelegt hat. Wird der Mac User in Zukunft auch ohne Browser auskommen müssen? Das wäre schade. Aber im Zuge der Chancengleichheit muss es wohl sein.

ein hollix Posting

http://www.flock.com/
http://www.apple.com/de/safari/
That’s enough. Down with Opera!

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World of Goo

21 Juni, 2009

Ich spiele nur selten mit meinem Mac aber im Moment gibt es ein Spiel, das mich sehr in seinen Bann gezogen hat. Es ist World of Goo, eines der Programme aus dem letzten Mac Heist.

World of Goo selbst ist leicht zu beschreiben. Der Spieler hat die Aufgabe kleine, bunte Schleimkugel zu befreien. Ein Spielprinzip, das etwas an den Klassiker Lemmings erinnert, haben doch auch die Schleimkugeln unterschiedliche Fähigkeiten. Man kann aus ihnen Brücken bauen oder sie mit Luftballons fliegen lassen. Schon alleine diese kuriose Idee verspricht gute Unterhaltung. Abgerundet wird das Spielprinzip durch liebevoll gezeichnete 2D Grafiken, stimmungsvoller Musik und Rätsel, die auch für einen Gelegenheitsspieler wie mich noch zu meistern sind.

World of Goo ist ein Musterbeispiel guter Unterhaltung, ohne dass in diesem Spiel photorealistsche 3D Grafiken oder große Mengen virtuellen Bluts einprogrammiert wurden. Es mach ganz einfach Spaß und dass mit einem Spielprinzip, das man innerhalb weniger Minuten verstanden hat. In jedem Level warten Überraschungen und neue Herrausforderungen. Er wäre schön, wenn es mehr Spiele wie World of Goo geben würde.

World of Goo gibt es für Mac, Windows, Linux und Nintendo Wii.

ein hollix Posting

http://worldofgoo.com/

http://de.wikipedia.org/wiki/World_of_Goo

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DVD-RWs sind merkwürdig

2 April, 2009

Ich finde es ja ungemein praktisch, mit EyeTV auf dem Mac mitgeschnittene Filme auf DVD zu brennen, um sie maximal bequem am Fernseher sehen zu können.

Für diesen Zweck sind DVD-RWs natürlich die erste Wahl und ich hatte bis gestern auch nie ein Problem, doch da waren trotz erfolgreichen Löschens auf dem Rohling laut Burn nur 356 MB frei. Da das unbefriedigend war, kam ich auf den glorreichen Einfall, mal ein virtuelles XP zu starten, um Nero Burning ROM nach seiner Ansicht zu fragen. Und, was soll ich sagen, Nero konnte kein Problem entdecken, löschte die DVD und beschrieb sie erfolgreich – und für alle lesbar – neu.

Daran, dass ich unter OSX nach wie vor diesen Rohling nicht mehr beschreiben kann, hat sich aber nichts geändert.

Wie schon gesagt, DVD-RWs sind merkwürdig.


ein bugpit-posting

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GoogleKalender mit iPod/iPhone synchronisieren

19 Januar, 2009

Dafür eine Lösung zu finden, habe ich erstaunlich lange gebraucht.
Mein Fehler war nämlich, den AppStore zu durchsuchen. Dort findet man nur einige kommerzielle Programme. Das muss aber nicht sein!
Seit gestern nutze ich nuevasync, um meine Kalender „over the air“ abzugleichen.
Funktioniert prima, die kurze Anleitung ist ausreichend, und da das ganze eine Exchange-Lösung darstellt (oder zumindest simuliert), müsste auch Push-Technik funktionieren. Aber das scheint mir eher für iPhones interessant, dazu kann ich nicht viel sagen.


ein bugpit-posting

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Fruux

21 November, 2008

Wenn man wie ich zum einen zwar seine Macs liebt, aber Apple hasst, zum anderen einen ausgeprägten Geiz entwickelt hat, kommt Apples MobileMe Angebot schlichtweg nicht in Frage.

Mittlerweile gibt es zahlreiche kostenlose Angebote, die die verschiedenen Aufgaben von MobileMe abdecken, wenngleich nie alle auf einmal.

Einiges hat hollix ja bereits angesprochen, aber ein ganz zentraler und wirklich praktischer Bereich fehlt: Synchronisierung von Adressbüchern, Kalendern und Bookmarks.

Hier gibt es aber ebenfalls einen kostenlosen Dienst namens fruux

Fruux befindet sich noch im Beta-Stadium, daher sind noch nicht alle Funktionen implementiert (Programmeinstellungen werden noch nicht synchronisiert und eine Webschnittstelle ist auch noch in Arbeit), aber Fehler oder Probleme konnte ich bisher nicht feststellen.

Zur Registrierung reicht eine gültige eMailadresse, die Installation ist vollständig problemlos, daher kann ich fruux uneingeschränkt empfehlen. Wobei ich noch erwähnen möchte, dass es sich um ein deutsches Projekt handelt, was in Bezug auf Datenschutz (Schäuble zum Trotz) ein grosser Vorteil sein kann.


ein bugpit-posting

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Dropbox

20 November, 2008

Dateien online speichern und mit anderen Rechner synchronisieren kann eine Herausforderung sein. Nachdem ich einige dieser Dienste probiert habe, kann ich mit Genugtuung sagen, das Dropbox diese Aufgabe ab besten meistert und es nun empfehlen kann.

Dropbox überzeugt nicht nur durch sein Preis/Leistungsverhältnis, sondern durch seine Einfachheit.

Die Einbindung des Dienstes ist dabei vollkommen unkompliziert. Nach der Installation erhält man einen neuen Ordner und alles was in diesen Ordner kommt wird automatisch mit dem Web und anderen Computern, die das gleiche Konto benutzen, synchronisiert. Genial einfach. Und um Ordnung zu halten kann man dort natürlich auch weitere Unterordner anlegen. Es ist wirklich wie eine Festplatte, die ihren Inhalt auf andere Systeme repliziert. Das geschieht unbemerkt im Hintergrund, man bekommt nur eine Meldung, wenn der Kopiervorgang abgeschlossen wurde (und man unter OSX Growl installiert hat. Windows ist das schweigsamer).

Ein weiterer großer Vorteil von Dropbox ist die automatische Versionierung. Wir eine Datei ersetzt, behält Dropbox auch die vorherige Version. Eine Rückkehr zu einer älteren Version ist also problemlos möglich. Besonders praktisch ist das natürlich wenn man Dateien mit anderen Nutzern teilt, auch eine sehr sinnvolle Funktion.

Eine zusätzliche besondere Funktion hat auch der von Dropbox angelegte Photos-Ordner. Kopieren Sie einen Ordner mit Bildern dort hinein, können sie im Browser als passable Galerie angesehen werden.

Dropbox ist aber nicht alleine angemeldeten Mitgliedern vorbehalten. Will man Dateien der Öffentlichkeit zugänglich machen genug es sie in den public-Ordner zu legen. Durch einen Hyperlink zu den Dateien können Sie von jedermann mit einem Browser herunter geladen werden.

Die 2GB Speicherplatz die mir im Moment zur Verfügung stehen sind die kostenfreie Variante und werden mir wohl für lange Zeit reichen. Für $9,99 kann man aber auf 50GB aufstocken. Das ist dann wirklich viel Speicherplatz.

ein hollix posting
http://www.getdropbox.com