Archive for the ‘Internet’ Category

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Die Post und ich

1 Dezember, 2013

Ich lebe online und ich finde es auch absurd, für Produkte in Geschäfte zu rennen, wenn es doch Anbieter gibt, die einem den gewünschte Artikel bequem und kostenlos nach Hause liefern. Allerdings gehöre ich zum arbeitenden Teil der Bevölkerung, was sich gelegentlich als Problem erweist. Wenn der Paketzusteller kommt, bin ich meistens nicht zuhause.

Die DHL ist daher dazu übergegangen, meine Pakete bei meinem Wunschnachbarn abzugeben. So sind sie das Problem los, die bestellte Ware ist zumindest schon in meiner Nähe und der Fahrer kann Feierabend machen. Was nach einer guten Idee klingt, ist für mich ein zunächst recht sonderbares Verhalten, denn ich habe nirgendwo und bei Niemandem so etwas wie ein Wunschnachbarn angegeben. Warum meine Pakete also immer dort abgegeben werden, kann ich nicht nachvollziehen. Besonders schwierig wird es, wenn meine Nachbarn nicht zu Hause sind, wenn ich das Paket eigentlich haben möchte. Das passiert gelegentlich. Würde man meine Lieferung stattdessen konsequent bei der Post hinterlegen, wäre mir damit mehr gedient denn die nächste Filiale ist 200 m entfernt und hat feste Öffnungszeiten.

Irgendwann hab ich dann mal bei der Post gefragt, was ich denn tun könnte, um die Abgabe bei den Nachbarn zu verhindern. Ich bekam eine schriftliche Entschuldigung, das Versprechen, Sie würden sich um die Angelegenheit kümmern. Passiert es allerdings nichts!

Irgendwann kam ein kluger Kopf auf die Idee, den Service „Postfilliale direkt“ für mich zu erfinden. Pakete kommen nicht mehr zum nach Hause, sondern werden bei der Post hinterlegt. Ich bekomme nur eine Email und eine SMS, wenn es was zum abholen gibt. Und weil dabei kein Bote mehr aktiv werden muss, kann ich meine Pakete sogar einen Tag früher bekommen. Meine Post hat bis 19 Uhr geöffnet, also paradiesische Zustände. 

Nach einigen Überlegungen habe ich mich für diesen Dienst angemeldet, was allerdings ohne Reaktion der Post blieb. Als ich nach über einem Monat bei meiner Filiale frage, wie lange das denn normalerweise dauert, macht man mir eine erschreckende Offenbarung: Die ersten Anmeldungen seien bei der Post verloren gegangen, ich sollte besser eine neue Anmeldung ausfüllen.

Das war schon ein starkes Stück, aber ich war immer noch in der guten Hoffnung, einen wirklich praktischen Dienst gefunden zu haben und gab ich erneut meine Daten preis. Nach wenigen Tagen erhielt ich einen Email zu endgültigen Registrierung. Jetzt fehlte mit nur noch die Kundenkarte und so konnte los gehen.

Die so genannte “ Goldkarte“ habe ich natürlich auch nicht bekommen! Glücklicherweise gibt es auf der Webseite der Post ein Formular, um für verlorene Karten Ersatz anzufordern. Dort schilderte ich beim Problem und fand wenige Tage später die versprochene Goldkarte in meinem Briefkasten. Vollkommen kommentarlos.

Jetzt war ich bereit für den ersten Test. Allerdings hatten mich die Erfahrungen der Vergangenheit skeptisch und vorsichtig gemacht und so bestellte ich von amazon einen günstigen Artikel, den ich nicht wirklich brauchte und wartete geduldig auf die versprochen Email und die SMS. Nichts geschah. Ungewöhnlich, denn amazon versendet ja in der Regel sehr schnell. Tägliche Kontrolle auf der Webseite der Post brachten auch keine neuen Erkenntnisse. Keine Pakete hinterlegt, keine Pakete auf dem Weg zu mir.

Es kam wie es kommen musste, nach einigen Tagen wurde mir mitgeteilt, das Paket sei zurück gekommen, weil es vom Empfänger, also mir, nicht abgeholt wurde. Das war für mich jetzt auch nicht mehr besonders überraschend. Es interessierte mich aber sehr, ob dies ein Einzelfall ist. Nach einer kurzen Internetrecherche hatte ich meine Antwort: Der Service „Postfiliale direkt“ ist eine Katastrophe! Oft landen Pakete in ganz anderen Filialen, als der Empfänger das gewünscht hat. Zudem sind die Mitarbeiter der Post mit dem neuen Service auch noch nicht vollkommen vertraut. Sie verweisen Paketempfänger auf Packstation, obwohl die Lieferungen in Filialen ankommen sollen. Denn um den Dienst überhaupt nutzen zu können, muss man als Empfänger eine Filialen-Nummer angeben. Mit Packstation hat das ganze überhaupt nichts zu tun.

Ich zumindest habe meine Lektion daraus gelernt.“Postfiliale direkt“ ist kein Service, dem man vertrauen kann. Ich werde weiterhin Pakete an meine Postanschrift senden lassen, woraufhin sie dann bei meinen Nachbarn abgegeben werden. Dann weiß ich zumindest, wo sie sind. Amazon konnte die gewünschten Artikel beim zweiten Versuch dann auch erfolgreich an mich zustellen.

Geschrieben habe ich diesen Text auf einem iPad Air. Das wurde von Hermes angeliefert. Obwohl auf dem Karton in großen Buchstaben steht VERBOT DER NACHBARSCHAFSTABGABE, wurde auch diese Lieferung bei meinen Nachbarn hinterlegt! Was soll man dazu noch sagen?

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Straßenkarten von OpenStreetMaps

4 April, 2010

Es war ein Audiopodcast des Computerclub2, der mich auf den kostenlosen Dienst OpenStreetMap aufmerksam machte. Zwar kannte ich die Website, ich hatte sie mir  schon vor einigen Monaten angesehen, war aber damals wenig beeindruckt, da die Karten sehr unvollständig waren. So geriet OpenStreetMap bei mir sehr schnell in Vergessenheit.
In der Sendung des CC2  wurde allerdings erwähnt, dass es sich bei OpenStreetMap um eine Community ähnlich wie Wikipedia handelt. Jeder kann mitmachen. Ist die eigene Heimatstadt also nicht ausreichend im Kartenmaterial hinterlegt, kann man selbst tätig werden und Daten einreichen. Dazu braucht man natürlich einen GPS Empfänger wie er aber inzwischen auch schon in modernen Telefonen zu finden ist. Zwar habe ich kein solches Gerät, aber ich war neugierig genug, um zu schauen wie das wohl funktionieren würde.
Mein zweiter Besuch der OpenStreetMap Webseite war eine positive Überraschung. Wie ich sehr schnell bemerkte war eine persönlche Vermessung meiner Heimatstadt nicht mehr nötig, das hatten andere Menschen erledigt. Wer auch immer es getan hat, ist dabei auch mit großer Liebe zum Detail vorgegangenen, denn ausser Straßen waren auch sämtliche Rad und Wanderwege verzeichnet. Dazu Banken, Supermärke und Kirchen. Auch Parkplätze und vieles mehr. Alle mit exakter Position und Namen soweit vorhanden. Sehr bemerkenswert!
Natürlich war mein erster Gedanke, dass ich es hier mit vermessungswütigen Einheimischen zu tun hatte, aber auch Blick auf andere Städte im In- und Ausland bestätigte meine Meinung. Die Karten von OpenStreetMap sind, so weit ich es beurteilen kann, eine tolle Leistung. Wenn man sich länger mit dem Thema beschäftig, kommt man auch sehr schnell dahinter, warum das so ist: Offensichtlich gibt es so genannte Mappingparties, bei denen systematisch Städte von der Community kartografiert werden. Also doch vermessungswütigen Einheimische! Aber meinen Respekt haben sie, die auf diese Art erzeugten Karten können es mit dem des großen Konkurennten google aufnehmen. Es ist immer wieder überwältigend zu sehen, welche Art von Zusammenarbeit von Freiwilligen über das Internet möglich ist.

Die Webseite der OpenStreetMap Community ist
http://www.openstreetmap.de/

Wer nur mal auf die Karten sehen will sollte diesem Link folgen:
http://www.openstreetmap.de/karte.html#

Inzwischen gibt es auch schon einige Navigationsgeräte, die mit dem Kartenmaterial von OpenStreetMap arbeiten. Als Besitzer eines iPodTouch kann ich die App OffMaps empfehlen. Mit ihr kann man beliebige Kartenausschnitte auf den iPod kopieren, damit sie zur Verfügung stehen, wenn man keine Internetverbindung mehr hat. Das ist vielleicht nicht die optimale Navigation, aber eine nützliche Hilfe, wenn man im Voraus in etwa weiss, wo man hin muss und weder ein Navigationsgerät, noch eine klassische Karte zur Verfügung stehen.

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Kein Ende im Browserkrieg

1 Juli, 2009

Nachdem die EU lange genug gequengelt hat, haben sie es jetzt endlich geschaft: Microsoft wird sein neues Betriebssystem Windows 7 in Europa ohne ihren Browser Internet Explorer ausliefern. Und das natürlich zum Wohl des Kunden, damit er die freie Wahl zwischen unterschiedlichsten Browsern hat. Stellt sich natürlich die Frage, wie man einen Browser auf seinen Rechner bekommt? Von einer Webseite herrunterladen wird in ohne Browser keine Möglichkeit sein. Zudem gibt es seit kurzem die Info, dass wegen des Verzichtes auf den Explorer keine Updateinstallation von Windows Vista möglich ist. Man darf sein System also komplett neu aufsetzten. Wer immer dafür verantwortlich ist, ich würde mich gerne persönlich bedanken!

Aber selbst der Verzicht auf den IE ging den anderen Browserherstellern nicht weit genug. Sie hätten gerne in Windows ein Auswahlfenster, mit dem der Benutzer einen Browser wählen kann, der dann installiert würde. Was technisch gut klingt hätte zur Folge, dass Microsoft innerhalb ihres Betriebssystem Konkurenzprodukte bewerben müsste. Eine recht ungewöhnliche Idee, geradezu absurd, wenn man länger darüber nachdenkt. Kein Wunder also, wenn sich Microsoft diesem Vorschlag ablehnt und stattdessen ihrem Windows 7 eine CD mit ihrem Browser beilegt.

Ich bin kein Freund des Internet Explorer, inzwischen nutze ich überwiegend Flock für Windows und für OS X, aber ein Betriebssystem ohne Browser auszuliefern ist genau so clever wie ein Auto ohne Reifen auszuliefern, damit der Kunde die freie Wahl hat. Eines sollte man nicht vergessen, es steht jedem Anwender frei sich einen beliebigen Browser zu installieren. Auch jetzt schon! Wie das für manche Menschen ein Problem sein kann, ist mir unbegreiflich. Vor allem ist das wohl nur bei Software so. Dass ich mein Autoradio nicht tauschen kann, weil es Teil der Mittelkonsole ist, interessiert niemanden. Dabei hätte ich gerne ein anderes Radio, eines mit iPod Anschluss. Aber ich muss verzichten oder einen teuren Umbau selbst bezahlen! Wo sind da meine Rechte als Kunde?

Zur großen Überraschung gibt es inzwischen sogar Initiativen den Browserhersteller Opera zu boykotieren. Warum gerade Opera? Dieser Hersteller war es, der das Verfahren der EU gegen Microsoft erst so richtig in Gang gebracht hat, natürlich alles zum Wohl des Kunden und der Chancengleichheit. Aber was versprechen sie die Leute davon? Entgehen Opera Milliardenumsätze, wenn sie ihr (kostenloses) Produkt nicht mehr an den Mann und die Frau bekommen? Das kann nicht die Antwort sein, aber ich habe sie bisher noch nicht gefunden.

Der aufmerksame Leser wird sich vielleicht die Frage stellen, wer den der Nächste auf der Liste von Opera und der EU ist? Auch Mac OS X wird mit dem Apple eigenen Browser Safari ausgeliefert, einem tollen Produkt, das in der kürzlich veröffentlichten Version 4 noch mal an Leistungsfähigkeit zugelegt hat. Wird der Mac User in Zukunft auch ohne Browser auskommen müssen? Das wäre schade. Aber im Zuge der Chancengleichheit muss es wohl sein.

ein hollix Posting

http://www.flock.com/
http://www.apple.com/de/safari/
That’s enough. Down with Opera!

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Frage nicht was Twitter für dich tun kann

28 Juni, 2009

Wie auch schon mein Co-Blogger geschrieben hat, ist es sehr schwer dem im Moment sehr beliebten Dienst Twitter einen tieferen Sinn zu geben. Twitter, auch als Microblogging bezeichnet, erlaubt es Kurznachrichten im Internet zu veröffentlichen. Das kann man entweder über die Twitter Webseite tun oder über eine der zahllosen Twitterclients, die es inzwischen für alle Plattformen gibt. Sogar Twitter auf Mobiltelefonen ist keine Seltenheit. Diese Nachrichten sind dann für alle Welt lesbar und man kann sogar bestimmen Personen „folgen“, ihre Nachrichten abonnieren. Der tatsächliche Nutzen dieser Nachrichten ist allerdings schwer erkennbar, denn mit nur maximal 140 Zeichen pro Nachricht kann man keine weltbewegenden Aussagen machen.

Es ist unverständlich warum weltweit ein riesen Wirbel um Twitter gemacht wird, denn eine Verbesserung meiner Lebensqualität erreiche ich dadurch nicht. Und die Erklärung ist denkbar einfach: Die Menschen sind überwiegend langweilig!

Eine der fleißigsten Twitter Nutzer, die ich verfolge ist Don McAllister, Produzent der Serie ScreenCastsOnline und der gleichnamigen Webseite. Ich schätze Don McAllister sehr für seine professionellen und informellen Videos über alles was Mac und OS X betritt, aber in seinen Nachrichten beweist auch er, dass er ein ganz normaler Familienvater ist. Irgendwie nicht überraschend.

Selbst Jesse Jane, Schauspielerin der Erwachsenenunterhaltung, beweist mit ihren Twitternachrichten, dass selbst das Leben eines Pornostars nicht sonderlich spektakulär ist. Dort finden wir Informationen über das tägliche Mittagessen und eine Liste aller möglichen Kurzstreckenflüge kreuz und quer in den USA. Ja, Jesse kommt viel rum. Wenn man mal eine Hotelempfehlung braucht, ist diese Dame bestimmt ein kompetenter Ansprechpartner.

Krönung meiner Twitterliste ist der Regiseur Jon Favreau, der im Twitter gelegentlich vom Set seines aktuellen Films „Iron Man 2“ berichtet. Auch keine lebenswichtigen Informationen, aber zumindest unterhaltsam.

Was kann man also von Twitter erwarten? Dafür, dass es in aller Munde ist, ist der Nutzen minimal. Zumindest wenn man Personen folgt. Wirklich praktisch wird Twitter hingegen, wenn man Unternehmen folgt. Durch Twitter bleibt man immer auf dem Laufenden, was Softwareupdates oder Ausfälle von Diensten angeht. Diese Benachrichtigungen finde ich sehr praktisch, aber ich bin sicher nur wenige Menschen nutzen Twitter auf diese Art.

ein hollix Posting

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Make Love not War

29 Mai, 2009

Vor einigen Wochen wurde ich durch das Webblog Codinghorror wieder daran erinnert, wie prüde die Menschen der Vereinigten Staaten von Amerika doch sind. Es ging dabei um die Frage, ob man als Softwareentwickler ein Stellenangebot ablehnen sollte, das zwar gut bezahlt würde, ansonsten aber einen ehr bitteren Beigeschmack hinterlässt.
Da stellt sich natürlich die Frage, was den ein solcher Job sein könnte. Spionagesoftware? Der Bundestrojaner? Steuerungssysteme für Massenvernichtungswaffen vielleicht? Diese Liste könnte wahrscheinlich sehr lang werden, wenn man nur lange genug nachdächte. Aber Blogger Jeff Atwood hatte etwas ganz anders im Sinn: Pornografie!

Das erinnerte mich sofort an eine Dokumentation, die ich vor geraumer Zeit gesehen habe (How Porn Conquered the World), ist es nicht genau diese Branche, die bei der Einführung neuer Medien immer eine Führungsposition einnimmt? In der Vergangenheit war es so, ob Video, DVD, Bluray oder Internet, immer hat Pornografie einen nicht unerheblichen Marktanteil. Ein Großteil davon wird freilich in den USA hergestellt. Würde man in so einer Branche arbeiten wollen? Krisensicher ist es allemal, denn wie ein Lehrer von mir mal so treffen beschrieb „Wenn das keiner kaufen würde, würde es auch keiner herstellen!“
Ausserdem wäre es ein Job, bei dem keine Menschenrechte verletzt würden und durch dessen Auswirkungen auch niemand zu Tode kommen würde. Klingt für mich akzeptabel, aber ich lebe ja auch nicht in den USA.

ein hollix Posting

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Wer nicht fragt bleibt dumm

22 April, 2009

Es gibt viele Menschen, die Hemmungen haben, Fragen, und seinen sie auch nur streng beruflicher Natur, in Foren oder Newsgroups zu stellen. Vielleicht mag es eine Abneigung sein, vor der Weltöffentlichkeit die eigene Unwissenheit zur Schau zu stellen. Ich hingegen sehe solche Foren und Gruppen als eine einmalige Gelegenheit zur Weiterbildung.
Wie sonst hat man die Möglichkeit mit Speziallisten aus aller Welt in Kontakt zu treten und das auch noch kostenlos?
Meine bevorzugte Webseite zu diesem Thema ist seit wenigen Wochen Stackoverflow, dessen Mitbegründer Jeff Atwood mir schon durch sein Blog „Coding Horror“ mach nützlichen Tip mit auf den Weg gab.

Stackoverflow ist eine Seite von Programmieren für Programmierer, dass merkt man wirklich. Hier ist alles OnTopic, was irgendwie mit Programmierung zu tun hat. Von der Cocoa Programmierung auf dem Mac, bis hin zu Windows Presentation Foundation wird gefragt und was wichtiger ist, geantwortet. Mittlerweile ist Stackoverflow offensichtlich so populär, dass es bei meinen google Suchen oft als erstes Ergebnis auftauchte und ich dazu über gegangen bin, direkt bei Stackoverflow zu schauen, bevor ich mich mit Problemen der Programmierung an goggle wende.

Eine Besonderheit von Stackoverflow ist die Möglichkeit Antworten und Fragen zu bewerten und auf diese Art Reputationspunkte innerhalb der Community zu sammeln. Auch negative Bewertungen sind möglich, so dass man sich zynische oder sarkastische Antworten wie sie in andern Foren oftmals Tagesordnung sind, hier besser verkneift.

Natürlich ist mir vollkommen klar, dass ich mir mit Reputation nichts kaufen kann, trotzdem mach es Spaß, sie zu sammeln. Es ist das angenehme Gefühl, dass die eigenen Fragen (mit den passenden Antworten) auch anderen Entwicklern helfen, die vielleicht ein ähnliches Problem haben. Es ist keine neue Erkenntnis, je mehr Informationen im Internet stehen, je ehr findet man Antworten auf Fragen.
Schön zu sehen ist es auch, dass eine nicht kommerzielle Internetseite sehr schnell, sehr erfolgreich sein kann, wenn die richtigen Leute und die richtige Absicht dahinter steht. Das man sich bei der Planung nicht auf eine Gebiet beschränkt hat, wie es die meisten Portale tun, spricht zusätzlich für Stackoverflow. Für mich ist dieses Konzept geradezu brillant und ich bin überzeugt, dass mich Stackoverflow noch sehr lange in meiner Tätigkeit als Entwickler begleiten wird.

http://www.codinghorror.com
http://stackoverflow.com/

ein hollix Posting

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Twitter: Das wars.

26 März, 2009

Ich habe jetzt seit über 2 Jahren mein Twitterkonto und seit dem suche ich nach einen praktischen Nutzen für mich.
In den letzten Wochen hatte nicht zuletzt die MacHeist-Twitteraktion eine Wiederbelebung zur Folge. Auch das Herumspielen mit diversen Clients fand ich interessant, aber das ändert nichts daran, dass ich noch immer keinen Nutzen aus diesem Dienst ziehen konnte, den ich nicht schon via eMail und IM habe. Das einzige, was sich geändert hat: Jetzt sorgen, sofern ich das will, diverse Internet-Berühmtheiten für Ablenkung durch ihre ungemein spannend-wichtigen Äusserung und Ansichten.
Na, wers braucht: Bitte schön. Aber in Zukunft ohne mich.


ein bugpit-posting