Archive for the ‘Abenteuer’ Category

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Andreas Wilhelm : Projekt Babylon

6 Juli, 2009

Wenn ein Buch mit den Worten „Der beste deutsche Thriller seit Frank Schätzings Der Schwarm!“ beschrieben wird, sollte es schon einiges zu bieten haben. Also habe ich mir dieses Buch gekauft und auch gelesen. Das es an Schätzings Meisterwerk nicht heranreicht, war mir aber von Anfang an klar. Das Buch ist ganz einfach zu dünn, um Figuren und Geschichte die nötige Vielfalt und Tiefe zu geben. Trotzdem ist „Projekt Babylon“ gut zu lesen und ein positiver Vertreter der Unterhaltungsliteratur. Auf meinem Balkon, wo in in dem Sommermonaten hauptsächlich lese, hatte ich einige sehr kurzweilige Stunden. Ein Forscherteam, eine geheime Höhle, die Menschen verrückt macht, das ist gute Unterhaltung fern ab der Realität. Dazu noch ein paar geschichtliche Fakten gemischt mit Mystik und Geheimnissen, entspricht es genau einem Großteil der Bücher, die heutzutage verkauft werden.
Ob diese Mischung immer die beste Wahl ist sei dahingestellt. Bei sehr vielen Büchern, die sich mit Geschichten aus der Vergangenheit beschäftigen, ist die Religion ein nicht unerheblicher Teil. Es ist klar, dass Religion in der Vergangenheit einen größeren Stellenwert hatte als das heute der Fall ist, trotzdem würde ich gerne Mal ein Buch lesen, das ohne die Verwendung dieses Themas auskommt. Die Bücher werden dadurch zu ähnlich und austauschbar. Ausserdem ist es, zumindest in allen Bücher die ich kenne, immer die Geschichte des Christentums, um die es dabei geht. Das  wird auf die Dauer wirklich langweilig.
Vom Anspruch her einspricht dieses Buch den Filmen, die an einem Sonntagnachmittag im Privatfernsehen gezeigt werden. Nicht sonderlich spannend und nicht sonderlich aufwendig und man kann seine Zeit durchaus besser verbringen. Aber auch schlechter! Von diese Buch gibt es inzwischen zwei Fortsetzungen, die es auch schon auf meine Wunschliste geschafft haben. Der überwiegende Eindruck ist also ehr positiv, wenn auch nur knapp.

Meine Wertung 6 von 10
ein hollix Posting

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Arthur C. Clarke : Die Zeit-Odyssee

5 März, 2009

Es ist sicher nicht verwunderlich, dass ich als Freund guter Science Fiction auch von den Werken Arthur C. Clarkes sehr angetan bin. Stephen Baxter war mir allerdings bis vor wenigen Tagen unbekannt. Ein Versäumnis, das ich inzwischen nachgeholt habe.

Die Zeit-Odyssee ist der Anfang einer dreiteiligen Reihe, bei der beide Autoren zusammenarbeiteten und es ist ein großartiges Buch.
Ein Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum führt dazu, dass Menschen aus verschiedenen Epochen aufeinander treffen. Diese Idee ist zwar nicht neu, aber selten wurden es so detailliert niedergeschrieben. Dass hier ausserdem zwei der größten Streitmächte der Geschichte aufeinander treffen, verleiht dem Buch zusätzliche Genialität.
Leider hat das Buch auch einige Schwächen. Alle Menschen, egal aus welchem Zeitalter, haben überhaupt keine Probleme mit dem Bruch der Raumzeit und nehmen es als gegeben hin. Ein recht sonderbares Verhalten. Auch ist der Ausgang der großen Schlacht vorhersehbar, da er für die Weiterführung der Geschichte notwendig ist.
Strenge, ernsthafte Science Fiction ist diesen Buch also nicht, aber es macht trotzdem großen Spaß. Ich freue mich jedenfalls auf die beiden Fortsetzungen.

Meine Wertung 8 von 10
Ein hollix Posting

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Bill Napier – Der 77. Grad

9 August, 2008

Anders als auf dem Cover zu lesen ist diese kein Mysterythriller, sondern endlich mal wieder ein solider Abenteuerroman um Spaß zu haben.

Der britische Buchhändler Harry Blake erhält den Auftrag ein 400 Jahre altes, verschlüsseltes Manuskript zu übersetzen. Dieses entpuppt sich sich als Tagebuch des jungen Ogilvie während einer Expedition in die neue Welt. Deshalb hat dieses Buch auch zwei Handlungsstränge. Einen in der Gegenwart und einen in der Vergangenheit, welcher zum größten Teil auf einem Segelschiff stattfindet. Persönlich hat mir der Teil in der Vergangenheit besser gefallen, beschreibt der Autor hier doch das Leben auf See. Dass die Ereignisse um Harry Blake in einer Verschwörung enden, war zu schnell abzusehen, und wirkt leider viel zu übertrieben.

Auf amazon.de hat dieses Buch viele negative Rezessionen bekommen, überwiegend weil es grobe Übersetzungsfehler gibt. Diese sind mir allerdings nicht aufgefallen, wohl aber dass das moderne Istanbul an einer Stelle noch mit dem alten Namen Konstantinopel bezeichnet wurde. Etwas verwirrend.

Mit seinen 400 Seiten ist dieses Buch genau richtig dimensioniert. Zwar ist die Geschichte alles andere als glaubhaft, hat aber wahrscheinlich auch nicht den Anspruch es zu sein. Sicherlich keine Weltliteratur, aber eine gute Wahl für einen Sommertag im Garten. Die Bezeichnung „Popcorn-Kino für den Kopf“ trifft es am besten.

Meine Wertung 6 von 10
Ein Hollix-Posting



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Thomas Thiemeyer : Reptilia

8 März, 2008

Reptilia ist ein kompakter Abenteuerroman, mit ein wenig Jurassic Park und ein wenig Tomb Raider. Wer an diesem Genremix gefallen hat, wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Es ist eine einfache Geschichte, die der Autor hier erzählt, es macht aber Spaß sie zu lesen.
Hier schickt einen der Autor auf die Suche nach dem letzten überlebendem Dinosaurier, ein Unternehmen das nicht gut ausgehen kann ….

Meine Wertung : 6 von 10

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ein hollix posting