Archive for the ‘Apple’ Category

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Marktanalytiker und Qualitätsjournalismus

21 August, 2012

Haben Sie Sich gestern auch verwundert die Augen resp. Ohren gerieben (je nachdem, ob Sie die Nachrichten gesehen, gelesen oder gehört haben), als es hiess, Apple sei nun die wertvollste Firma der Welt. Und es damit begründet wurde, es käme nun bald das iPhone 5 und ein kleines iPad heraus?
Mal abgesehen davon, dass es sich um eine Falschmeldung handelt, denn inflationsbereinigt war IBM 1967 fast das Doppelte wert, fand ich das wirklich putzig, woher die das alles wieder wissen.
Und daher mache ich jetzt hier eine Vorhersage!
Direkt nach der nächsten Keynote, in der tatsächlich Produkte vorgestellt werden, wird der Kurs der Aktie deutlicher sinken, als gewöhnlich bei solchen Gelegenheiten.
Denn, entweder Apple stellt kein iPad-Mini vor, dann sind die Analysten total traurig und stossen verschreckt die Papiere ab, oder es gibt wirklich ein solches Gerät. Dann verkauft jeder, dem ein wenig Verstand mitgegeben wurde, weil das ein großer strategischer Fehler wäre, der die iOS-Plattform nachhaltig schädigen würde.


ein bugpit-posting

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Hardware Kauf mit Hindernissen

6 Februar, 2011

Da Dortmund immer noch über keinen Apple Store verfügt, kaufen wir hier Apple Produkte Online oder eben bei Gravis. Ich kann mich nicht erinnern, wie lange Gravis schon in Dortmund angesiedelt ist, aber sie waren schon hier, als Apple noch das vielfarbige Logo hatte. Währenddessen habe ich mich aber immer wieder gefragt, wie das Geschäft so lange überleben konnte, denn der Service ist alles andere als gut.
Besonders deutlich wurde es wieder vor einigen Wochen als ich mit dem Vorsatz, ein iPad zu kaufen, das Geschäft betrat. Meine Frage nach einem iPad WiFi 16GB beantwortete der Verkäufer mit „Haben wir nicht“ und „Kommt immer mal wieder rein“.
Vielleicht liegt es auch an mir, aber ich hätte an dieser Stelle ein „Sollen wir das für Sie bestellen?“ erwartet, das allerdings kam nicht.
Für mich ein nicht nachvollziehbares Verhalten. Bisher hatte ich immer angenommen, es sei für Händler selbstverständlich, nicht vorhandene Ware für einen potentiellen Kunden besorgen zu wollen, schließlich will man ja doch noch irgendwie ein Geschäft abschließen. Bei Gravis hatte man wohl kein Interesse an mir als Kunden.
Bestellt habe ich das iPad dann doch, allerdings direkt bei Apple, denn das kann ich auch alleine.

Eine ähnliche Geschichte wiederholte sich einige Wochen später, dieses Mal war ich auf der Suche nach einer neuen Maus für meinen Rechner. Die neue Magic Mouse war zwar für mich recht interessant, aber ich wollte sie nicht kaufen ohne sie zuvor ausprobiert zu haben. Aber auch dieser Wunsch konnte bei Gravis nicht erfüllt werden. Zwar gab es eine Reihe von betriebsbereiten Mac Computern, eine Magic Mouse war an keinem angeschlossen und ich hatte nach meinem letzten Erlebnis auch keine Lust zu fragen. Mehr Glück hatte ich in der nur wenige Meter entfernten Filiale von Saturn, die ein umfangreiches Sortiment an Apple Produkten bereithielt. Dort konnte ich die Magic Mouse sofort ausprobieren und habe sie eine Woche später auch gekauft. Gravis werde ich wahrscheinlich nicht mehr besuchen, dort gibt es nichts, was ich nicht auch woanders mit besserem Service bekomme.

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Learn Cocoa on the Mac : Dave Mark, Jeff Lamarche und Jack Nutting

29 April, 2010

Wie die meisten Bücher aus dem Hause Apress zeichnet sich auch „Learn Cocoa on the Mac“ durch kompaktes Wissen und eine steile Lernkurve aus. Hat man gerade die erste Anwendung erfolgreich erstellt, werden in den folgenden Kapiteln schon Themen wie Cocoa-Binding behandelt. Das ist für einen angehenden Mac Entwickler schon eine Herausforderung, aber der Stil, in dem das Buch geschrieben ist, lockert den Inhalt gut auf und man hat nicht das Gefühl, ein trockenes Schulbuch zu lesen. Auch die Projekte, wie zum Beispiele eine Superschurken-Datenbank oder eine Dungeon Generator, sollte man nicht ganz ernst nehmen, obwohl sie die dafür nötigen Technologien bestens erklären.

Wie die meisten neu erschienenen Bücher zu diesem Thema, hat auch das Werk der drei Autoren den Übergang zur veränderten Xcode Version nicht spurlos überstanden. Die Abbildungen im Buch sehen nicht immer ganz so aus, wie man sie auf dem Rechner vor sich hat und auch machte Textabschnitte passen nicht. In den meisten Fällen wird zwar auf die Unterschiede hingewiesen, an machen Stellen wurde es aber vergessen oder übersehen. So kann schon mal Verwirrung aufkommen, wenn man ganz neu in dem Thema ist.

Trotzdem ist „Learn Cocoa on the Mac“ auf dem besten Wege ein neues Referenzbuch zu werden, das man jedem empfehlen kann, der sich in die Mac-Entwicklung einarbeiten will und dafür einen kompakten und verhältnismäßig günstigen Leitfaden sucht. Auch wenn man schon andere Bücher zu dem Thema gelesen hat, sollte man „Learn Cocoa on the Mac“ nicht ignorieren. Softwareentwicklung ist  ein sehr umfangreiches Feld und man findet in diesem Buch durchaus Themen, die andere Autoren nicht behandelt haben. Hier waren es die NSUserDefauls, die mir positiv aufgefallen sind.

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World of Goo

21 Juni, 2009

Ich spiele nur selten mit meinem Mac aber im Moment gibt es ein Spiel, das mich sehr in seinen Bann gezogen hat. Es ist World of Goo, eines der Programme aus dem letzten Mac Heist.

World of Goo selbst ist leicht zu beschreiben. Der Spieler hat die Aufgabe kleine, bunte Schleimkugel zu befreien. Ein Spielprinzip, das etwas an den Klassiker Lemmings erinnert, haben doch auch die Schleimkugeln unterschiedliche Fähigkeiten. Man kann aus ihnen Brücken bauen oder sie mit Luftballons fliegen lassen. Schon alleine diese kuriose Idee verspricht gute Unterhaltung. Abgerundet wird das Spielprinzip durch liebevoll gezeichnete 2D Grafiken, stimmungsvoller Musik und Rätsel, die auch für einen Gelegenheitsspieler wie mich noch zu meistern sind.

World of Goo ist ein Musterbeispiel guter Unterhaltung, ohne dass in diesem Spiel photorealistsche 3D Grafiken oder große Mengen virtuellen Bluts einprogrammiert wurden. Es mach ganz einfach Spaß und dass mit einem Spielprinzip, das man innerhalb weniger Minuten verstanden hat. In jedem Level warten Überraschungen und neue Herrausforderungen. Er wäre schön, wenn es mehr Spiele wie World of Goo geben würde.

World of Goo gibt es für Mac, Windows, Linux und Nintendo Wii.

ein hollix Posting

http://worldofgoo.com/

http://de.wikipedia.org/wiki/World_of_Goo

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Apple Store, München

15 Februar, 2009

Schon vor genau einem Jahr haben wir in diesem Blog von Rosenstraße 1 in München berichtet.

https://fallobst.wordpress.com/2008/02/12/munchen-rosenstrase-1/

War es damals noch eine Baustelle, gab es doch schon sehr früh Gerüchte, dort würde der erste Apple Store Deutschlands eröffnen. Und so kam es dann auch, die Gerüchte haben sich tatsächlich bestätigt.

Jetzt, ein Jahr später sieht es dort so aus:

Ein hübscher Laden, kann man nicht leugnen. Es gibt sogar die traditionelle Glastreppe. Aber wie ist der Kundenservice? Bei meinem örtlichen Gravis Händler dauert es immer sehr lange, bis ich einen Verkäufer erwische, der sich meiner Probleme annimmt. Sollte es in einem echten Apple Store anders sein?
Einen Ansprechpartner zu bekommen ist auch hier ein Problem, aber nicht weil die Verkäufer vor einem davon laufen, sondern weil das Geschäft zu jeder Tageszeit wirklich gut besucht ist. Auch ist es wichtig, wen man anspricht. Die Jungs und Mädels in den orangenen Shirts sind nur Schülerlotsen, die einen weiter vermitteln. Hinter türkisfarbenen Shirts verbergen sich die Experten, die auch meine Frage nach einem exotischen iPod Adapter beantworten konnten.

Mein zweites Anliegen, ein neues MacBookPro mit einem matten Display zu testen, konnte leider nicht erfüllt werden. Diese Geräte wurden noch nicht ausgeliefert. Stattdessen habe ich mir dann andere Apple Produkte genauer angesehen und mich in einen laufenden Workshop eingeschlichen. So konnte ich miterleben, wie einer Kundin, die ich auf etwa 50 Jahre schätzen würde, ihr neu erworbener iPod erklärt wurde.

Denn die türkisen Shirts haben nicht nur Specialist auf dem Rücken stehen, viel beeindruckender ist der Schriftzug auf der Brust. „Ich könnte stundenlang über alles hier reden.“ Ja, können sie. Der Kundin wurde 30 Minuten lang iPod und iTunes erklärt. Welches andere Geschäft kann schon mit einer derartigen Kundenbetreuung aufwarten?

Für einen Apple Fan ist dieses Geschäft wirklich sehr anregend und offensichtlich gilt das auch für die Angestellten. Sehr oft waren noch lange nach Ladenschluss Mitarbeiter durch die Glastür zu beobachten, die im Geschäft irgendwelchen Aktivitäten nachgingen. An einem Freitagabend sogar bis nach Mitternacht. Ein der Mittarbeiter beschrieb mir die Arbeit im Apple Store mit dem Wort „Großartig“.

Die Rosenstraße liegt im Zentrum Münchens, direkt am Marienplatz und ein Besuch dort ist mit oder ohne Apple Store immer eine Reise wert.

ein hollix Posting

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Nachtrag iTrip

27 Januar, 2009

Vor einiger Zeit schrieb ich über iTrip, einen kleinen Radiosender für den iPod. iTrip bereitet mir immer noch große Freude, obwohl das Gerät einen kleinen Schönheitsfehler hat. Nach jedem Start sendet er auf einer anderen Frequenz. Das ist etwas ärgerlich, denn ich muss den iTrip jedes Mal neu mit meinem Autoradio abgleichen. Lange Zeit habe ich nach einer Lösung für diese Problem gesucht; gefunden habe ich keine. Denn dieses Verhalten ist Absicht!

Laut EU Richtlinie muss das Gerät seine Frequenz wechseln, da man sonst mit geringem Aufwand einen Piratensender bauen könnte. So steht es zumindest auf der Webseite des Herstellers.

http://www.griffintechnology.com/articles/657

Das kann man sicherlich verstehen, sonderbar finde ich nur das andere, günstigere Sender, die man über einen Klinkenstecker an jeden MP3 Player anschließen kann dieses Verhalten nicht zeigen und immer auf der gleichen Frequenz senden.

Mein erste Blogpost über den iTrip

https://fallobst.wordpress.com/2008/07/12/ipod-on-air/

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GoogleKalender mit iPod/iPhone synchronisieren

19 Januar, 2009

Dafür eine Lösung zu finden, habe ich erstaunlich lange gebraucht.
Mein Fehler war nämlich, den AppStore zu durchsuchen. Dort findet man nur einige kommerzielle Programme. Das muss aber nicht sein!
Seit gestern nutze ich nuevasync, um meine Kalender „over the air“ abzugleichen.
Funktioniert prima, die kurze Anleitung ist ausreichend, und da das ganze eine Exchange-Lösung darstellt (oder zumindest simuliert), müsste auch Push-Technik funktionieren. Aber das scheint mir eher für iPhones interessant, dazu kann ich nicht viel sagen.


ein bugpit-posting