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Richard Morgan : Profit

1 März, 2009

London in einer nicht zu fernen Zukunft, wo die Kluft zwischen arm und reich noch größer geworden ist. Während die „Anzugträger“ nahezu Narrenfreiheit besitzen, leben die unterprivilegierten in den so genannten Zonen, heruntergekommenen Gettos. Gebiete, die auch von der Polizei nur wiederwillig aufgesucht werden.
Geld und Macht ist alles was zählt und so ist es nicht überraschend, dass sich ein ganz neuer Wirtschaftszweig gebildet hat: Conflict Investment, politische Einflussnahme in Krisengebiete, um auch dort den optimalen Profit einzufahren.

Zweifellos ein hartes Geschäft. Unstimmigkeiten zwischen Managern werden mit brutalen Autorennen ausgetragen. Im extremsten Fall auch bis zu Tod. Eine bizarre Zukunft in einem Buch, das auch die Frage stellt, was so eine Gesellschaft aus einem Menschen macht.

Ursprünglich eine Kurzgeschichte, wurde dieses Wert von den Verlagen abgelehnt, weil die Charaktere zu unsympathisch waren. Das sind sie tatsächlich und das ist auch richtig so. In diesem Buch gibt es keine Helden! Trotzdem ist für mich Profit nicht nur das bisher beste Buch von Richard Morgan, sondern auch eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Nur eine Zukunftsvision oder vielleicht doch schon die nahe Zukunft? Mega-Konzerne nehmen Einfluss auf die Weltpolitik. Klingt für mich nicht sehr weit hergeholt. Und es ist auch keine neue Weisheit: Krieg ist gut fürs Geschäft.

Meine Wertung 10 von 10
ein hollix Posting

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One comment

  1. Just passing by.Btw, your website have great content!



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