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Wei Hui : Shanghai Baby

25 August, 2008

Wenn in der Beschreibung einen Romans steht, das dieser in China von der Kommunistischen Partei verboten wurde, und sogar über 40.000 Exemplare diese Buches verbrannt wurde dann kann das schon mal die Neugier wecken. So ging es auch mir bei dem Werk „Shanghai Baby“. Allerdings wurde ich sehr enttäuscht.

Das Buch, das autobiografische Zügen haben soll, beschreibt das Leben einer jungen Schriftstellerin zwischen zwei Männern. Das ist aber weder erotisch noch aufregend noch sonst auf irgend eine Art interessant. Auch habe ich mich gefragt woher denn die Frau das Geld für ihren Yuppie-Lebensstil her hat, da sich ihr ersten Buch nur in einer sehr geringen Auflage erschienen ist. Immerhin hat sie aber genug Geld um problemlos in China durch die Lande zu fliegen, und sei es auch nur für eine Party.
Das, und viele andere Dinge, sind in diesem Buch nicht wirklich schlüssig. Man könnte es verzeihen wenn die Geschichte auch nur annäherungsweise unterhaltsam wäre. Ist sie aber nicht. Wir erleben hier eine wenig originelle Frau mit einem planlosen und belanglosem Leben das nirgendwo hin zu führen scheint. Der Alltag ist vorhersehbar ebenso wie die beiden Liebesbeziehungen. Eine Folge einer beliebigen Seifenoper im Fernsehen bringt mehr Überraschungen und bessere Unterhaltung.

ein hollix-Posting

shanghai.jpg

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