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Bill Napier – Der 77. Grad

9 August, 2008

Anders als auf dem Cover zu lesen ist diese kein Mysterythriller, sondern endlich mal wieder ein solider Abenteuerroman um Spaß zu haben.

Der britische Buchhändler Harry Blake erhält den Auftrag ein 400 Jahre altes, verschlüsseltes Manuskript zu übersetzen. Dieses entpuppt sich sich als Tagebuch des jungen Ogilvie während einer Expedition in die neue Welt. Deshalb hat dieses Buch auch zwei Handlungsstränge. Einen in der Gegenwart und einen in der Vergangenheit, welcher zum größten Teil auf einem Segelschiff stattfindet. Persönlich hat mir der Teil in der Vergangenheit besser gefallen, beschreibt der Autor hier doch das Leben auf See. Dass die Ereignisse um Harry Blake in einer Verschwörung enden, war zu schnell abzusehen, und wirkt leider viel zu übertrieben.

Auf amazon.de hat dieses Buch viele negative Rezessionen bekommen, überwiegend weil es grobe Übersetzungsfehler gibt. Diese sind mir allerdings nicht aufgefallen, wohl aber dass das moderne Istanbul an einer Stelle noch mit dem alten Namen Konstantinopel bezeichnet wurde. Etwas verwirrend.

Mit seinen 400 Seiten ist dieses Buch genau richtig dimensioniert. Zwar ist die Geschichte alles andere als glaubhaft, hat aber wahrscheinlich auch nicht den Anspruch es zu sein. Sicherlich keine Weltliteratur, aber eine gute Wahl für einen Sommertag im Garten. Die Bezeichnung „Popcorn-Kino für den Kopf“ trifft es am besten.

Meine Wertung 6 von 10
Ein Hollix-Posting



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