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Dan Simmons : Lovedeath

20 April, 2008

Obwohl ich Simmons nach dem Genuss von „Illium“ und „Olympus“ sehr schätze, konnte mich diese Buch nur wenig begeistern. Simmons schreibt brillant, das will ich nicht in Abrede stellen, aber es sind die Geschichten, mit denen ich mich nicht anfreunden kann. Das Buch „Lovedeath“ enthält fünf Novellen wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Da ist die Geschichte eines Indianers auf Wanderschaft, eine Science-Fiction Geschichte über eine Droge, mit der man die eigene Vergangenheit erneut erleben kann und sogar die Geschichte eines Soldaten im ersten Weltkrieg. All dies ist mühevoll recherchiert und ambitioniert geschrieben, aber richtige Spannung konnte ich beim Lesen keine verspüren. Irgendwie fühlte ich mich als Zuschauer verschiedener Schicksale, die mir alle vollkommen egal waren. Ich habe zum Beispiel nie erwartet, dass der Soldat die Kämpfe in den Schützengräben überlebt, da er es doch tat fehlt der Geschichte der Abschluss, der Höhepunkt. Diesen Eindruck hatte ich bei mehreren Novellen in diesem Buch. Es mag seltsam klingen, aber die Geschichte „Tod in Bangkok“, die man am besten dem Horror/Splatter Genere zuordnen kann, hat mir am besten gefallen. Kurz und knapp geschrieben mit klar erkennbaren Finale. Meisterhaft!

Meine Wertung: 7 von 10 – ein hollix posting

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