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Charles Sheffield – Kalt wie Eis

20 April, 2008

Ignorieren Sie den Text auf dem Umschlag – er hat rein gar nichts mit der tatsächlichen Geschichte dieses Buches zu tun.

Nachdem dies gesagt wurde, kann man sich auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren. „Kalt wie Eis“ ist, einfach gesagt, eine Kriminalgeschichte. Dass die Handlung dabei auf den Monden des Jupiter spielt, ist interessant aber nicht besonders herausfordernd. Auch sonst ist dieses Buch nicht wirklich anspruchsvoll. Es ist weder besonders spannend noch besonders tiefgründig, aber flüssig zu lesen. Oft hatte ich den Eindruck, dieser Roman ist nur ein Ausschnitt einer größeren Geschichte und das ist auch nicht abwegig, handelt doch Sheffields Roman „Schwarz wie der Tag“ von einem ähnlichen Thema, teilweise sogar mit den gleichen Figuren. Im letzten Drittel legt die Geschichte etwas an Tempo zu, und es gelingt dem Autor alle Handlungsstränge zusammenzuführen. Das ist schon ein beachtliche Leistung, denn sehr lange hatte ich den Eindruck, die verschiedenen Handlungen hätten nichts miteinander zu tun. Am Ende wird das Rätsel gelöst und es gibt eine Überraschung. Nicht besonders spektakulär aber gut ausgedacht.

Wer diese Bucht liest sollte unbedingt auch „Schwarz wie der Tag“ lesen, da es meiner Meinung nach das bessere Werk ist. Beide Bücher beschreiben ein interessantes Universum, das trotz des oft zitierten „großen Krieges“ einen positiven Eindruck hinterlässt.

Meine Wertung: 7 von 10 – ein hollix posting

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