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TV : Tin Man & Swingtown

5 Dezember, 2007

Heute mal wieder Rezessionen zu zwei Fernsehserien, die in den USA neu angelaufen sind. Vielleicht kommen sie auch irgendwann zu uns. Obwohl man sich das beim zweiten Kandidaten lieber nicht wünschen sollte …

Tin Man
Die Miniserie Tin Man ist schon mit der ersten Episode der Überraschungserfolg in den USA. Eine moderne Version des „Zauberers von OZ“, enthält diese Geschichte alle Elemente des Klassikers in neuer Verpackung. Obwohl die Serie durchaus überraschende Wendungen hat, trifft man doch alt Bekanntes. Die böse Zauberin fehlt ebenso wenig wie die „Yellow Brick Road“ und Dorothea, hier mit dem Namen ‚DG‘ und Kellnerin in einem Diner. Man kann den Produzenten ewig danken diese Rolle nicht mit einem dümmlichen Teenager besetzt zu haben, sondern mit der 1980 geborenen Zooey Deschanel. Obwohl mir diese Schauspielerin bis dato nicht bekannt war, ist sie für mich die optimale Besetzung. Es passt einfach perfekt. Zusätzlich bietet die Serie noch mit Oscar Preisträger Richard Dreyfuss einen der etwas bekannteren Akteure.
Es kommt wie ein modernes Märchen daher und genau das war wahrscheinlich auch der Gedanke, der hinter Tin Man steckte. Musik und Spezial Effekte tun das übrige um genau dies zu verwirklichen. Von dem was ich bisher gesehen habe, ist es Fernsehen wie man es sich nicht besser wünschen kann.

Swingtown
Wer hinter diesem Titel etwas frivoles erwartet liegt eigentlich richtig. Versetzt uns Swingtown zurück in das Jahr 1976, zurück zu Sexueller Revolution, Partnertausch und Drogen. Erwartet man allerdings nackte Haut, wie zum Beispiel in Californication, wird man enttäuscht, denn davon ist, zumindest in der ersten Episode, nichts zu sehen. Ich hatte auch nicht den Eindruck, als würde noch was kommen. Aber das ist kein großes Manko, den dieser Serie kann man wirklich nur als langweilig bezeichnen und so ist es kein Verlust sie komplett zu ignorieren. Die Geschichte einer Familie, welche in ein neues Haus mit neuen ‚aufgeschlossenen‘ Nachbarn einzieht ist weder erotisch noch spannend oder lustig oder sonst irgendwie unterhaltsam. Daran kann auch das reichhaltige Musikangebot aus des 70er Jahren nichts ändern.
Wer produziert so einen Käse? Die Idee ist nicht schlecht und hat Potential, aber am Ende hatte ich doch nur das Gefühl meine Zeit vergeudet zu haben.

ein hollix-posting

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