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Windows Presentation Foundation

13 Februar, 2007

Es ist kein Geheimnis, aber die Art wie Windows (bisher) Fenster und Steuerelemente anzeigt ist finsteres Mittelalter. Die WIN32 API (GDI) die hierfür bisher verwendet wurde ist schon lange nicht mehr zeitgemäß und hat einige entscheidende Schwächen. Die ganze Rechenarbeit die benötigt wird um ein Fenster auf den Bildschirm zu bringen wird von der CPU geleistet obwohl schon der einfachste Bürocomputer inzwischen eine Grafikkarte mit Hardwarebeschleunigung hat. Hinzu kommt, das die API mit Pixel arbeitet. Bei einer hohen Auflösung sind das eine ganze Menge Pixel, was für die CPU dann eine ganze Menge Arbeit bedeutet. Auch benutzen hochwertige Monitore nicht unbedingt mehr eine Auflösung von 96 dpi sondern einen Wert von 300 oder mehr. Ist die Größe eines Fensters aber in Pixel angegeben und hat man plötzlich viel mehr Pixel pro Inch wird folglich alles viel kleiner. Das nicht unbedingt sinnvoll oder erwünscht.

Die Windows Presentation Foundation arbeitet hingegen mit logischen Einheiten und nicht mehr mit Pixel. Auch werden Steuerelemente jetzt als Vektorgrafiken dargestellt und sind daher stufenlos skalierbar. WPF als Grafisches Subsystem berechnet den Bildschirminhalt jetzt auch nicht mehr über die CPU sondern direkt in der Grafikkarte. Möglich sind WPF Programme als Teil von .NET 3.0 in Windows Vista und Windows XP SP2.

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