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Entsorgungsproblem

28 Dezember, 2013

Meine Nichte hatte auf ihrem Macbook einen interessanten Effekt.
Sie hatte sich darüber beschwert, der Computer sei so voll, dass sie keine Updates mehr aufspielen könne. Auf meinen Hinweis „Leere den Papierkorb!“ meinte sie, der sei stets leer.
Jetzt hatte ich endlich Gelegenheit, mir ein eigenes Bild zu machen. Und wirklich, die Platte ist zu 100% voll, der Papierkorb hingegen leer.
Interessant wird es aber, wenn man eine Datei löscht. Sie verschwindet direkt, ohne je im Korb zu landen. Das ist merkwürdig.
Ich konnte das Problem lösen und sogar den Grund dafür benennen.
Es fehlte nämlich das versteckte Verzeichnis „.Trash“, in dem jene Dateien landen, die der Finder in den Papierkorb verschiebt. Daher musste ich lediglich das Verzeichnis anlegen, die Rechte anpassen und fertig.
Aber wie konnte das Verzeichnis verschwinden? Gar nicht, es war nie vorhanden. Das ist die Folge einer fiesen Angewohnheit des Migrationsassistenten. Wenn man mit ihm ein Userkonto anlegt, kriegt man eine Auflistung über das zu verschiebende Datenvolumen und kann dann Ordner ausschließen.
Ich habe das auch mal gemacht und dabei den Filme-Ordner weggelassen. Die Folge war aber, dass ich nicht nur keine Filme hatte, es fehlte der Ordner selbst. Und das ist blöd, weil er ja besondere Eigenschaften besitzt (das Icon, Lokalisierung) und nicht einfach so angelegt werden kann.
Und daher denke ich, beim entsprechenden Importieren bei meiner Nichte habe ich mir den Abfall gespart und zum Dank einen defekten Papierkorb bekommen. Doofes Verhalten.

Was ich hingegen nicht weiss ist, wo eigentlich bisher die gelöschten Daten geblieben sind. Es wird ein ewiges Rätsel bleiben.

 


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Die Post und ich

1 Dezember, 2013

Ich lebe online und ich finde es auch absurd, für Produkte in Geschäfte zu rennen, wenn es doch Anbieter gibt, die einem den gewünschte Artikel bequem und kostenlos nach Hause liefern. Allerdings gehöre ich zum arbeitenden Teil der Bevölkerung, was sich gelegentlich als Problem erweist. Wenn der Paketzusteller kommt, bin ich meistens nicht zuhause.

Die DHL ist daher dazu übergegangen, meine Pakete bei meinem Wunschnachbarn abzugeben. So sind sie das Problem los, die bestellte Ware ist zumindest schon in meiner Nähe und der Fahrer kann Feierabend machen. Was nach einer guten Idee klingt, ist für mich ein zunächst recht sonderbares Verhalten, denn ich habe nirgendwo und bei Niemandem so etwas wie ein Wunschnachbarn angegeben. Warum meine Pakete also immer dort abgegeben werden, kann ich nicht nachvollziehen. Besonders schwierig wird es, wenn meine Nachbarn nicht zu Hause sind, wenn ich das Paket eigentlich haben möchte. Das passiert gelegentlich. Würde man meine Lieferung stattdessen konsequent bei der Post hinterlegen, wäre mir damit mehr gedient denn die nächste Filiale ist 200 m entfernt und hat feste Öffnungszeiten.

Irgendwann hab ich dann mal bei der Post gefragt, was ich denn tun könnte, um die Abgabe bei den Nachbarn zu verhindern. Ich bekam eine schriftliche Entschuldigung, das Versprechen, Sie würden sich um die Angelegenheit kümmern. Passiert es allerdings nichts!

Irgendwann kam ein kluger Kopf auf die Idee, den Service „Postfilliale direkt“ für mich zu erfinden. Pakete kommen nicht mehr zum nach Hause, sondern werden bei der Post hinterlegt. Ich bekomme nur eine Email und eine SMS, wenn es was zum abholen gibt. Und weil dabei kein Bote mehr aktiv werden muss, kann ich meine Pakete sogar einen Tag früher bekommen. Meine Post hat bis 19 Uhr geöffnet, also paradiesische Zustände. 

Nach einigen Überlegungen habe ich mich für diesen Dienst angemeldet, was allerdings ohne Reaktion der Post blieb. Als ich nach über einem Monat bei meiner Filiale frage, wie lange das denn normalerweise dauert, macht man mir eine erschreckende Offenbarung: Die ersten Anmeldungen seien bei der Post verloren gegangen, ich sollte besser eine neue Anmeldung ausfüllen.

Das war schon ein starkes Stück, aber ich war immer noch in der guten Hoffnung, einen wirklich praktischen Dienst gefunden zu haben und gab ich erneut meine Daten preis. Nach wenigen Tagen erhielt ich einen Email zu endgültigen Registrierung. Jetzt fehlte mit nur noch die Kundenkarte und so konnte los gehen.

Die so genannte “ Goldkarte“ habe ich natürlich auch nicht bekommen! Glücklicherweise gibt es auf der Webseite der Post ein Formular, um für verlorene Karten Ersatz anzufordern. Dort schilderte ich beim Problem und fand wenige Tage später die versprochene Goldkarte in meinem Briefkasten. Vollkommen kommentarlos.

Jetzt war ich bereit für den ersten Test. Allerdings hatten mich die Erfahrungen der Vergangenheit skeptisch und vorsichtig gemacht und so bestellte ich von amazon einen günstigen Artikel, den ich nicht wirklich brauchte und wartete geduldig auf die versprochen Email und die SMS. Nichts geschah. Ungewöhnlich, denn amazon versendet ja in der Regel sehr schnell. Tägliche Kontrolle auf der Webseite der Post brachten auch keine neuen Erkenntnisse. Keine Pakete hinterlegt, keine Pakete auf dem Weg zu mir.

Es kam wie es kommen musste, nach einigen Tagen wurde mir mitgeteilt, das Paket sei zurück gekommen, weil es vom Empfänger, also mir, nicht abgeholt wurde. Das war für mich jetzt auch nicht mehr besonders überraschend. Es interessierte mich aber sehr, ob dies ein Einzelfall ist. Nach einer kurzen Internetrecherche hatte ich meine Antwort: Der Service „Postfiliale direkt“ ist eine Katastrophe! Oft landen Pakete in ganz anderen Filialen, als der Empfänger das gewünscht hat. Zudem sind die Mitarbeiter der Post mit dem neuen Service auch noch nicht vollkommen vertraut. Sie verweisen Paketempfänger auf Packstation, obwohl die Lieferungen in Filialen ankommen sollen. Denn um den Dienst überhaupt nutzen zu können, muss man als Empfänger eine Filialen-Nummer angeben. Mit Packstation hat das ganze überhaupt nichts zu tun.

Ich zumindest habe meine Lektion daraus gelernt.“Postfiliale direkt“ ist kein Service, dem man vertrauen kann. Ich werde weiterhin Pakete an meine Postanschrift senden lassen, woraufhin sie dann bei meinen Nachbarn abgegeben werden. Dann weiß ich zumindest, wo sie sind. Amazon konnte die gewünschten Artikel beim zweiten Versuch dann auch erfolgreich an mich zustellen.

Geschrieben habe ich diesen Text auf einem iPad Air. Das wurde von Hermes angeliefert. Obwohl auf dem Karton in großen Buchstaben steht VERBOT DER NACHBARSCHAFSTABGABE, wurde auch diese Lieferung bei meinen Nachbarn hinterlegt! Was soll man dazu noch sagen?

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Marktanalytiker und Qualitätsjournalismus

21 August, 2012

Haben Sie Sich gestern auch verwundert die Augen resp. Ohren gerieben (je nachdem, ob Sie die Nachrichten gesehen, gelesen oder gehört haben), als es hiess, Apple sei nun die wertvollste Firma der Welt. Und es damit begründet wurde, es käme nun bald das iPhone 5 und ein kleines iPad heraus?
Mal abgesehen davon, dass es sich um eine Falschmeldung handelt, denn inflationsbereinigt war IBM 1967 fast das Doppelte wert, fand ich das wirklich putzig, woher die das alles wieder wissen.
Und daher mache ich jetzt hier eine Vorhersage!
Direkt nach der nächsten Keynote, in der tatsächlich Produkte vorgestellt werden, wird der Kurs der Aktie deutlicher sinken, als gewöhnlich bei solchen Gelegenheiten.
Denn, entweder Apple stellt kein iPad-Mini vor, dann sind die Analysten total traurig und stossen verschreckt die Papiere ab, oder es gibt wirklich ein solches Gerät. Dann verkauft jeder, dem ein wenig Verstand mitgegeben wurde, weil das ein großer strategischer Fehler wäre, der die iOS-Plattform nachhaltig schädigen würde.


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Autohändler – Niemand ist sicher

21 Juni, 2011

Jeder, der ein eigenes Kraftfahrzeug sein eigen nennt, wird sie kennen, die kleinen, bunten Visitenkarten, die immer dann zwischen der Fensterdichtung stecken, wenn man mal eine Sekunde nicht aufgepasst hat. „Ich kaufe ihr Auto sofort“ oder „24 Stunden Bargeld“.

Obwohl nach meinem Empfinden die Flut dieser Karten nach diversen Urteilen ein wenig abgenommen hat, wurde ich heute wieder mit einem Angebot konfrontiert, das an der Scheibe meines Fahrzeuges steckte. Das unglaubliche an dieser Tatsache ist allerdings der Ort. So fand ich die Karte nicht etwa nach dem Besuch des örtlichen Supermarktes oder eines anderen öffentlichen Parkplatzes, sondern direkt auf meinem Parkplatz vor dem Haus meiner Eltern. Wer immer sich an meinem Auto zu schaffen gemacht hat, ist nicht davor zurückgeschreckt, etwa 25 Meter einer privaten Auffahrt hinauf zu laufen. Da dieser Besuch zweifellos gegen den Willen der Hauseigentümer (meine Eltern) geschah, haben wir es hier, meiner Meinung nach, mit dem Tatbestand des Hausfriedensbruchs zu tun. Nach Erkundigungen bei jemandem, der sich damit auskennt, wurde ich allerdings eines besseren belehrt, heißt es im Gesetzestext genau: „befriedetes Grundstück“. Solange ein Grundstück also nicht eingezäunt oder von einer hohen Mauer umgeben ist, kann offensichtlich Jedermann dort seinen Geschäften nachgehen.

Sollten Sie also eines morgens auch eine Karte unter der Scheibe finden, brauchen Sie sich nicht wundern. Autohändlern ist nichts mehr heilig und sie lieben es, am Sontag auf fremden Grundstücken spazieren zu gehen.

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/07/14/urteil-gegen-visitenkarten-plage/ 

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Hardware Kauf mit Hindernissen

6 Februar, 2011

Da Dortmund immer noch über keinen Apple Store verfügt, kaufen wir hier Apple Produkte Online oder eben bei Gravis. Ich kann mich nicht erinnern, wie lange Gravis schon in Dortmund angesiedelt ist, aber sie waren schon hier, als Apple noch das vielfarbige Logo hatte. Währenddessen habe ich mich aber immer wieder gefragt, wie das Geschäft so lange überleben konnte, denn der Service ist alles andere als gut.
Besonders deutlich wurde es wieder vor einigen Wochen als ich mit dem Vorsatz, ein iPad zu kaufen, das Geschäft betrat. Meine Frage nach einem iPad WiFi 16GB beantwortete der Verkäufer mit „Haben wir nicht“ und „Kommt immer mal wieder rein“.
Vielleicht liegt es auch an mir, aber ich hätte an dieser Stelle ein „Sollen wir das für Sie bestellen?“ erwartet, das allerdings kam nicht.
Für mich ein nicht nachvollziehbares Verhalten. Bisher hatte ich immer angenommen, es sei für Händler selbstverständlich, nicht vorhandene Ware für einen potentiellen Kunden besorgen zu wollen, schließlich will man ja doch noch irgendwie ein Geschäft abschließen. Bei Gravis hatte man wohl kein Interesse an mir als Kunden.
Bestellt habe ich das iPad dann doch, allerdings direkt bei Apple, denn das kann ich auch alleine.

Eine ähnliche Geschichte wiederholte sich einige Wochen später, dieses Mal war ich auf der Suche nach einer neuen Maus für meinen Rechner. Die neue Magic Mouse war zwar für mich recht interessant, aber ich wollte sie nicht kaufen ohne sie zuvor ausprobiert zu haben. Aber auch dieser Wunsch konnte bei Gravis nicht erfüllt werden. Zwar gab es eine Reihe von betriebsbereiten Mac Computern, eine Magic Mouse war an keinem angeschlossen und ich hatte nach meinem letzten Erlebnis auch keine Lust zu fragen. Mehr Glück hatte ich in der nur wenige Meter entfernten Filiale von Saturn, die ein umfangreiches Sortiment an Apple Produkten bereithielt. Dort konnte ich die Magic Mouse sofort ausprobieren und habe sie eine Woche später auch gekauft. Gravis werde ich wahrscheinlich nicht mehr besuchen, dort gibt es nichts, was ich nicht auch woanders mit besserem Service bekomme.

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Gleichschaltung

1 Oktober, 2010

Woher kommt es, dass sich im Twitter/Blog-Dschungel immer alle so einig sind?
Stuttgart 21 ist böse!
Google Streetview-Gegner sind Bildzeitungsleser!
Hartz IV ist gut so!

Herzlichen Glückwunsch! Das Web-2.0 ist endlich die neue Bild-Zeitung.


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3D kommt

9 Mai, 2010

„Kalter Kaffee“ wird der ein oder andere bei dem Thema sicher denken, aber für mich war es bisher doch sehr zweifelhaft, ob sich die 3D-Fernseher in Privathaushalten würden durchsetzen können. Zumal sich ja quasi grade erst HD wirklich rumgesprochen hat.
Aber jetzt ist es entschieden, wie schon beim Format der Videokassetten, sobald sich diese eine Schlüsselindustrie entscheidet, ist der Würfel gefallen: Porno goes 3D.


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Learn Cocoa on the Mac : Dave Mark, Jeff Lamarche und Jack Nutting

29 April, 2010

Wie die meisten Bücher aus dem Hause Apress zeichnet sich auch „Learn Cocoa on the Mac“ durch kompaktes Wissen und eine steile Lernkurve aus. Hat man gerade die erste Anwendung erfolgreich erstellt, werden in den folgenden Kapiteln schon Themen wie Cocoa-Binding behandelt. Das ist für einen angehenden Mac Entwickler schon eine Herausforderung, aber der Stil, in dem das Buch geschrieben ist, lockert den Inhalt gut auf und man hat nicht das Gefühl, ein trockenes Schulbuch zu lesen. Auch die Projekte, wie zum Beispiele eine Superschurken-Datenbank oder eine Dungeon Generator, sollte man nicht ganz ernst nehmen, obwohl sie die dafür nötigen Technologien bestens erklären.

Wie die meisten neu erschienenen Bücher zu diesem Thema, hat auch das Werk der drei Autoren den Übergang zur veränderten Xcode Version nicht spurlos überstanden. Die Abbildungen im Buch sehen nicht immer ganz so aus, wie man sie auf dem Rechner vor sich hat und auch machte Textabschnitte passen nicht. In den meisten Fällen wird zwar auf die Unterschiede hingewiesen, an machen Stellen wurde es aber vergessen oder übersehen. So kann schon mal Verwirrung aufkommen, wenn man ganz neu in dem Thema ist.

Trotzdem ist „Learn Cocoa on the Mac“ auf dem besten Wege ein neues Referenzbuch zu werden, das man jedem empfehlen kann, der sich in die Mac-Entwicklung einarbeiten will und dafür einen kompakten und verhältnismäßig günstigen Leitfaden sucht. Auch wenn man schon andere Bücher zu dem Thema gelesen hat, sollte man „Learn Cocoa on the Mac“ nicht ignorieren. Softwareentwicklung ist  ein sehr umfangreiches Feld und man findet in diesem Buch durchaus Themen, die andere Autoren nicht behandelt haben. Hier waren es die NSUserDefauls, die mir positiv aufgefallen sind.

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Tommy Jaud: Hummeldumm

29 April, 2010

Ein neues Hörbuch (das es natürlich auch als Buch gibt) von Tommy Jaud ist für mich immer ein kleiner Grund zum feiern, hat mich der Autor doch in der Vergangenheit oft zum lauten Lachen gebracht. Und ich kann jetzt schon sagen, dass ihm das auch mit „Hummeldumm“ wieder gelungen ist.
Nach „Resturlaub“ geht es auch mit diesem Buch wieder in die Ferne. Dieses Mal nach Afrika, mit einer Reisegruppe, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte. Mitten drin Matze Klein. Ein Mann mit einem Problem: Er hat vergessen, die neue Wohnung für sich und seine Freundin anzuzahlen und er ist weit weg von zuhause.

Natürlich sollte man wissen, auf was man sich einlässt, wenn man zu Tommy Jaud greift. Er schreibt keine Weltliteratur, aber er schreibt wie ein Mensch, der seine Umwelt sehr genau beobachtet und teilweise sicher auch von eigenen Ergebnissen berichtet. Für den Zuhörer ist das lustig, selbst möchte man das beschriebene wahrscheinlich nicht erleben.
Die Geschichte selbst ist natürlich vollkommen absurd und eine Aneinanderreihung von Katastrophen. Aber wenn man genau hin sieht, sind die Ereignisse für sich betrachtet gar nicht so abwegig. Hat nicht jeder schon mal in Bus oder im Zug neben Menschen sitzen müssen, um die man lieber einen großen Bogen machen würde, wenn man die Wahl hätte?
Ebenso ist Matze Kleins Jagt nach einem passenden Steckdosenadapter durchaus nachvollziehbar, schliesslich steht führ ihn viel auf dem Spiel.
Auch die Angestellten der örtlichen Sparkasse, die einen so gar nicht verstehen wollen, soll es wirklich geben.

Ich war etwas enttäuscht als ich erfahren habe, dass dieses Hörbuch nicht wie die anderen Jaud Geschichten von Christoph Maria Herbst gelesen wurde. Aber sehr schnell wechselte meine Enttäuschung in Begeisterung, denn hier liest der Autor selbst und das macht er großartig. Als einzelner Sprecher unterschiedlichen Figuren Leben zu geben, ist keine einfache Aufgabe und ich glaube nicht, das man es hätte besser machen können.

Für mich ist „Hummeldumm“ wieder ein Glücksfall.

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Andreas Brandhorst : Kinder der Ewigkeit

29 April, 2010

Nach dem Mystery-Triller „Äon“ versucht sich Brandhort mit diesem Buch wieder als Science Fiction Autor, eine Talent das er schon in der Vergangenheit erfolgreich unter Beweis gestellt hat. Zwar erreicht „ Kinder der Ewigkeit“ nicht die Brillanz von „Äon“ ist aber trotzdem ein guter Vertreter deutschsprachiger Science Fiction.

Der Roman handelt von dem Profikiller Esebian, der den Auftrag erhält einen Unsterblichen zu ermorden.
Obwohl die Unsterblichkeit von je her ein beliebtes Thema der Science Fiction ist, ist dieses Ansatz neu und Esebians Auftrag nur der Beginn einer Verschwörung von galaktischen Ausmassen.
Das Buch selbst ist spannend geschrieben und nur machmal etwas verwirrend, wenn die beschriebene zukünftige Technologie doch zu fremdartig ist. Das ist aber nur wenig störend, denn im Grunde hat man eine klassische Verschwörungsgeschichte, die eben in der Zukunft spielt wo und man nicht weiss, wer denn nun die Bösen und wer die Guten in diesem Spiel sind.

Die beschriebene Zukunft selbst ist so komplex und facettenreich, dass es nicht verwunderlich wäre, würde Brandhorst eine Fortsetzung nachlegen. Überhaupt scheint dieses Buch nur der Eingang in ein größeres Universum zu sein, denn viel zu viele Fragen bleiben unbeantwortet. Da der Autor auch in der Vergangenheit Mehrteiler geschrieben hat, kann man fast sicher sein, dass hier noch etwas folgt. Mehr Hintergrund Informationen würden dieses Buch sogar aufwerten und es noch etwas besser machen.

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