Mit ‘Bücher’ verschlagwortete Einträge

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In eigener Sache

3 April, 2008

Kurze Werbeunterbrechung:

Die nackte Wahrheit ist doch, wenn wir selbst nicht darauf hinweisen, macht es niemand.
Also: hollix und ich basteln seit geraumer Zeit an der Seite Cocoa Coding. Das Endziel wäre tatsächlich, daraus mal ein Lehrbuch über Softwareentwicklung für OS X und das iPhone zu machen.
Bis es soweit ist, sind wir für jede Beachtung dankbar.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, und nun weiter im Programm.

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Sebastian Fitzek : Amokspiel

8 März, 2008

Ich kannte Sebastian Fitzek durch sein Erstlingswerk „Die Therapie“, das mir als Hörbuch sehr gut gefallen hat. Grund genug für mich auch sein zweites Buch zu probieren.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger steigert sich bei dieser Geschichte die Spannung nicht langsam sondern man ist sofort tief im Geschehen.
Eine Geiselnahme in einem Radiosender wird zum Einsatzort für die Polizeipsychologie Ira Samin, die für diesen Morgen eigentlich ihren eigenen Selbstmord geplant hatte. Um das ganze noch schlimmer zu machen, hat der Geiselnehmer nur einen einzige Forderung: Er möchte mit seiner Verlobten sprechen, die aber, laut offiziellen Stellen, schon seit Monaten tot ist.
„Amokspiel“ ist ein gut geschriebener Thriller, mitreissend und unterhaltsam. Fitzek zu lesen macht Spaß, denn auch dies ist ein flüssig geschriebenes Buch. Zwar erreicht es nicht die Originalität und Qualität von „Die Therapie“ aber das ist nicht besonders tragisch. Mit seinem Erstlingswerk hat der Autor ein Buch abgeliefer,t mit dem er selbst nur schwer konkurrieren kann. Wer aber mehr von Fitzek will, wird mit diesem Buch gut unterhalten.

Meine Wertung : 8 von 10
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J.R.R. Tolkien : Die Kinder Hurins

5 März, 2008

Ich muss gestehen, ich bin kein großer Anhänger von Tolkiens Werken. In meiner Kindheit habe ich mich mal am ‚Herr der Ringe‘ versucht, war aber erschlagen von der Komplexität dieser Bücher. Tolkien erschafft eine eigenständige Welt, so das es dem unbedarften Leser schwer fällt die Namen von Personen und Orten richtig einzuordnen. Das ist in diesem Buch nicht anders. Der Einstieg viel mir sehr schwer.
Die Geschichte selbst ist nicht besonders umfangreich und im Vergleich zu anderer Fantasyliteratur auch nicht besonders originell. Sie wirkt, nicht ohne Grund, zusammenhanglos, denn schließlich war es erst Tolkiens Sohn, der die Fragmente aus der Arbeit seines Vaters zu diesem Buch zusammenfügte.

Für Tolkien Fans ist diese Buch hingegen eine wahre Freunde, enthält es doch ein umfangreiches Vor- und Nachwort von Christopher Tolkien, indem ausführlich über die Hintergründe der Geschichte und dessen Entstehung berichtet wird. Dazu erhält man eine Karte von Mittelerde und Stammbaumdiagramme. Was das Buch letztendlich noch mehr aufwertet, sind die Illustrationen von Alan Lee der schon für seine Arbeiten an der ‚Herr der Ringe‘ Verfilmung mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Meine Wertung : 7 von 10

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Hans-Ulrich Grimm: Die Ernährungslüge

29 Februar, 2008

Auch wenn wir offenbar das Fehlernährungsproblem in Deutschland gelöst haben (wie sonst ist es zu erklären, dass man seit einigen Wochen nichts mehr davon hört oder liest?), möchte ich auf Hans-Ulrich Grimms Buch „Die Ernährungslüge. Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt“ hinweisen. – Ich nenne das „Antizyklisches Bloggen“, andere „Den richtigen Zeitpunkt verpennen“.
Zuerst dachte ich ja, der Autor würde etwas arg dick auftragen und sei zu einseitig. Wer sich aber bemüht, seine Aussagen zu überprüfen, wird eines besseren belehrt.
Bisher war ich immer der Ansicht, der Weg zur effektiven Intelligenzreduktion führe zwingend über den Alkohol, jetzt weiss ich aber, wesentlich wirksamer ist die Industrienahrung. Das bedeutet, der Zusammenhang zwischen dick und doof ist enger, als allgemein bekannt.

Jeder, der gelegentlich mal etwas isst, sollte dieses Buch gelesen haben.

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Jean-Christophe Grange : Das schwarze Blut

29 Januar, 2008

Es ist schon schwere Kost, die der Autor hier auftischt. In diesem Buch geht es um Blut. Viel Blut. Und das ist bestimmt nichts für zarte Gemüter. Wer damit aber keine Probleme hat, bekommt hier einen Thriller der Extraklasse, den man so schnell nicht vergessen wird. So verfolgt der Leser die Spur des Reporters Mark Dupeyrat, der wiederum auf den Spuren des Serienmörders Jaques Reverdi ist. Dupeyrat und der Leser werden dabei immer weiter in den Abgrund gezogen, denn Reverdi hat eine ganz besondere Leidenschaft: Schwarzes Blut!

Ich kannte Jean-Christophe Grange zuvor nicht und bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Es war ein Glücksgriff den dieses Werk hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Der Autor schafft es die Handlung immer weiter eskalieren zu lassen, bis sie schließlich alptraumhafte Dimensionen annimmt. Hier gibt es keine Monster, keine Aliens. Das Grauen in diesem Buch ist mächtig weil es so real, so möglich, erscheint. Jean-Christophe Grange beschreibt im Detail das gefährlichste aller Wesen. Den Mensch!

Gibt es auch als Hörbuch. Genial gelesen von Joachim Kerzel.

Meine Wertung: 10 von 10

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Jürgen Kotz : C# 3.0 Die Neuerungen

6 Januar, 2008

Ein Buch, welches sich „Die Neuerungen“ nennt, noch dazu geschrieben von einem Autor, den ich auch schon mal persönlich kennenlernen konnte, schien wie für mich gemacht. Ich hatte diese Buch sehr lange auf meine amazon.de Wunschliste, da sich der Auslieferungstermin immer wieder verzögerte. Als ich es dann aber endlich in den Händen haben durfte, war ich doch etwas enttäuscht.

Diese Buch ist mehr ein Booklet, mit 100 Seiten und einem Format von 10 x16 cm sehr klein. Das war irgendwie weniger als ich erwartet habe, aber wie immer ist bei einem Buch der Inhalt wichtig. Die neuen Funktionen von C# 3.0 beschreibt der Autor gut, und es hat mir Spaß gemacht, die Beispiele selbst auszuprobieren, bis … ja bis …

Es ist immer gewagt, wenn Bücher zu Beta Versionen geschrieben werden. Natürlich ist es verständlich, wenn Befehle im Nachhinein noch mal schnell geändert werden, wenn sie durch eine andere Schreibweise mehr Sinn machen. Wenn man sich dann aber so ein Buch zum Selbststudium zur Hand nimmt, kann man sehr schnell verzweifeln, wenn es nicht so funktioniert wie es sollte. Ich gebe durchaus nicht Jürgen Kotz dafür die Schuld, ich bin sicher, dass er nach besten Wissen und Gewissen gearbeitet hat, nur eben sind Dinge passiert, die ausserhalb seines Einflussbereiches lagen.

Zum Beispiel wurde in LINQ die Add-Methode des DataContext durch die InsertOnSubmit-Methode ersetzt. Nachlesen kann man dies auf höchst offizieller Stelle im Blog von Jon Gallant (Lead MSDN & Technet).

Oder in einem Eintrag des MSDN Forum vom 27.August 2007.

Gefunden habe ich das ganz schnell – nachdem ich angefangen habe danach zu suchen! Zuvor habe ich allerdings eine gute halbe Stunde damit verbracht, herauszufinden, was denn an meinem Code nicht stimmt. Ich habe alles richtig gemacht, oder zumindest habe ich es so gemacht wie es im Buch stand …

Ich bin noch in einer Zeit aufgewachsen, in der Fachbücher die einzige Quelle für Informationen waren. Was dort stand stimmte, oder hatte zu stimmen. Natürlich ist unsere Welt seitdem schneller geworden, es ist nur so, das ich für diese Fehlinformationen (diese Buch) Geld bezahlt habe. Deshalb habe ich auch weiterhin den Anspruch auf Richtigkeit des Inhaltes!

Mein Fazit: Lesen Sie dieses Buch, aber kaufen Sie es nicht! Für 9,90 Euro ist dieses Buch zu teuer. Es ist ein guter Einstieg in die Neuerungen von C# 3.0, aber da es eindeutig auf der Beta Version dieser Sprache basiert nur bedingt zu empfehlen.

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Giorgio Faletti : Im Augenblick des Todes

30 Dezember, 2007

Auch mit diesem Buch schafft es der in seinem Heimat als Kabarettist und Liedermacher bekannte Autor wieder einen erstklassigen Triller abzuliefern. Ebenso wie sein Erstlingswerk „Ich töte“ ist auch diese Werk eine Geschichte, die nicht eine Minute langweilig wird. Jordan, ein ehemaliger Polizist und seine italienische Kollegin Maureen, die eigentlich wegen einer Augen-OP in die USA gekommen ist, werden in die Ermittlungen eines Serienmordes in New York verstrickt. Das klingt natürlich recht einfach. Was dem Buch allerdings die nötige Tiefe verleiht, sind die Charaktere und deren Vergangenheit, denn sowohl Jordan als auch Maureen haben schon Schicksalsschläge hinter sich. Und auch das Motiv für die Morde ist in der Vergangenheit zu suchen.

Was diesem Buch etwas den Reiz nimmt sind die paranormalen Elemente. Das Maureen wirklich mit den Augen des Toten dessen letzte Momente sehen kann, macht die Geschichte etwas unrealistisch, vor allem aber ist diese Idee nicht neu. Das hätte nicht sein müssen, ist die Geschichte doch sonst sehr solide und logisch aufgebaut.

Trotzdem bleibt „Im Augenblick des Todes“ guter Thriller für dunkle Abende.

Meine Wertung 9 von 10

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Richard Morgan : Skorpion

13 Dezember, 2007

Ich hatte mich sehr auf ein neues Buch von Richard Morgan gefreut, leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. „Skorpion“ erreicht bei weitem nicht die Spannung früherer Werke, wie zum Beispiel „Das Unsterblichkeits Programm“. Obwohl es sehr blutig beginnt, wird es sehr schnell zäh und uninteressant. Statt ausschliesslich eine Science Fiction Kriminalgeschichte zu erzählen, verschwendet Morgan viele Seiten mit der mögliche Zukunft von Staaten, Kultur und Religion. Das tut er sogar mit voller Absicht wie man aus dem Nachwort schließen kann. Schon in „Heiliger Zorn“ gab es solche Passagen, die mir auch da schon nicht gefallen haben, weil sie die eigentliche Geschichte nicht vorranbringen. Und es ist auch nichts woran man sich nach Abschluss des Buches noch erinnert.
Zentrale Figur der Geschichte ist der genmanipulierte Kopfgeldjäger Carl Marsalis, der den Aufragt hat, andere seiner Art auszuschalten. Bei diesem Thema musste ich sehr stark an den Film „Blade Runner“ denken, das Cover des Buches unterstützt diesen Eindruck noch, zeigt es doch ein „fliegendes Auto“ vor einer Gruppe Wolkenkratzern bei Nacht.

Was mit in diesem Buch ebenfalls negativ aufgefallen ist, ist die Angewohnheit des Autors, die Charaktere nur mit „er“ oder „sie“ zu bezeichnen ohne ihre Namen zu benutzen. Dies hält er sogar über mehrere Seiten hinweg durch. Dadurch ist es sehr schwer sich wieder in die Geschichte einzufinden, wenn man das Buch mal ein paar Tage zur Seite legt.

Auf den letzten 130 Seiten legt die Geschichte wieder etwas an Tempo zu und man erfährt auch wieso die Übersetzter auf diesen Buchtitel kamen. Der orginale Titel ist nämlich „Black Man“.

Meine Wertung: 6 von 10

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Justina Robson : Willkommen in Otopia

31 Oktober, 2007

Durch die Explosion in einem Teilchenbeschleuniger entstehen auf der Erde, die jetzt Otopia heißt, Übergänge in andere, magische, Welten. Mittendrin der Cyborg Lila Black, die für einen Elfenrockstar als Leibwächterin abgestellt wurde. Ein Auftrag, der natürlich völlig schief geht …
Obwohl die Autorin mit diesem Werk ein durchaus gut lesebares Buch abgeliefert hat, ist die eigentliche Handlung doch ehr flach und kann wenig mitreissen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dies sei die Romanumsetzung eines Computerspieles. Dabei ist das Universum, das hier geschaffen wird, durchaus viel versprechend und so hat man in diesem Buch eine gute Mischung aus Science Fiction und Fantasy mit verschiedenen Welten, die alle ihre eigenen Regeln haben. Das hat durchaus Potential.
Diese Buch ist das Erste in einer Serie von Lila Back Romanen und so kann man noch hoffen, dass weitere Geschichten etwas mehr Tiefgang haben.

Meine Wertung : 7 von 10

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Ian Banks : Exzession

31 Oktober, 2007

Diese Buch ist das Papier nicht Wert, auf dem es gedruckt wurde und es ist mal wieder eines der Bücher, wo die Inhaltsangabe auf dem Cover rein gar nichts mit dem Inhalt zu tun hat.

Nachdem ich mich immerhin bis zur Hälfte durchgekämpft hatte, habe die amazon.de Rezessionen gelesen, um herauszufinden ob, vielleicht doch noch ein Höhepunkt zu erwarten ist. Fehlanzeige!
Damit war das Buch für mich erledigt, schade um die verlorene Zeit und das Geld.

Dabei bringt Banks durchaus innovative Gedanken. Denkend Raumschiffe sind eine tolle Idee, aber den Dialog zwischen diesen Schiffe zu verfolgen ist etwas, so als müsse man den Header von eMail Nachrichten lesen. Vollkommen unsinnig und für ein menschliches Gehirn nicht nachvollziehbar. Menschen kommen in diesem Buch sowieso viel zu kurz, man kann sich nicht mit ihnen identifizieren und ihre Motive nicht nachvollziehen.
Dazu noch die Abart des Autors, vieles in unendlich langen Kettensätzen zu beschreiben, machen die Geschichte nicht interessanter, sondern nur noch schwerer lesbar.

Meine Wertung 1 von 10

ein hollix Posting